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Logicare: «Wir digitalisieren und entwickeln gemeinsam mit unseren Kunden»

Wo geht die ICT-Reise im Gesundheitswesen hin? Wo lauern Gefahren und wie können ICT-Unternehmen unterstützen? Darüber haben wir mit Urs Wittwer, Head of Product Management bei Logicare AG, gesprochen.

, 22. August 2020 um 19:05
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Können Sie uns etwas über Ihre Person und Ihre Laufbahn verraten?
Mein Lebenslauf ist facettenreich: Nach einer Ausbildung zum Elektriker studierte ich noch Biochemie und wechselte dann in die Pharma- und Medtech-Branche, wo ich meine Kenntnisse im Product-Management aufbauen und vertiefen konnte. Die Freude am Unternehmertum und die Faszination für das Gesundheitswesen hat mich dazu bewogen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen und ein Health-IT Unternehmen zu gründen. Heute entwickle ich bei Logicare IT-Lösungen für das Gesundheitswesen und lebe mit meiner Frau und Tochter in der Nähe von Zürich.
Was fasziniert Sie am Gesundheitswesen?
Ich habe rasch erkannt, dass das Gesundheitswesen sehr dynamisch und komplex ist. Ausserdem stellt das Gesundheitswesen einen zentralen Pfeiler unserer Gesellschaft dar.
Können Sie Logicare in wenigen Sätzen beschreiben?
Logicare wurde 2006 von den vier Spitälern Universitätsklinik Balgrist, GZO Spital Wetzikon, Spital Limmattal und Spital Zimmerberg (heute See-Spital Horgen/Kilchberg) mit dem Ziel gegründet, Synergien in der Informatik zu nutzen und Projekte gemeinsam zu realisieren. Heute ist die Kernkompetenz von Logicare auf Beratung/Projekte, Betrieb und Support aller Informatikmittel von Leistungserbringern im Gesundheitswesen in höchster Qualität ausgerichtet. Das grosse Potential in der Gesundheitsbranche hat auch die Schweizer IT-Dienstleisterin Avectris erkannt und hat sich mit Logicare zusammengeschlossen. Avectris ihrerseits verfügt über jahrelange Erfahrung im Umgang mit hochkritischen Daten. Logicare-Kunden können künftig noch umfassender betreut werden und profitieren vom erweiterten Lösungsportfolio rund um die Themen Cloud, Robotic Process Automation (RPA), IT-Security und Business Continuity Management und Managed Infrastructure Services.
Mit welchen Dienstleistungen unterstützt Logicare die Gesundheitsorganisationen?
Logicare bietet praktisch alle relevanten und zentralen digitalen Dienstleistungen für Gesundheitsorganisationen an, welche jeweils an den Digitalisierungsgrad und die individuellen Bedürfnisse der Unternehmung angepasst sind. Wir sind ein flexibler Digitalisierungspartner, der sowohl die Innen- wie auch die Aussensicht der Leistungserbringer kennt und individuelle Lösungen schafft. Neben der Integration von bewährten IT-Lösungen in bestehende Systeme entwickeln wir eigene Lösungen wie beispielsweise LogImage, welches den digitalen Austausch und die Archivierung von medizinischen Bildern und Filmen vereinfacht.
Welche Veränderungen konnten Sie im Bereich der IT im Gesundheitswesen in den letzten Jahren beobachten?
Generell sind die Anforderungen an IT-Abteilungen in den letzten Jahren enorm gestiegen – es fand eine rasante Entwicklung von reinem First-Level-Support bis hin zur Beschaffung und Implementierung von neuen und prozessverändernden Systemen statt. Unsere Dienstleistungen umfassen zwei Kernbereiche: einerseits IT-Beratung und -Projektmanagement und andererseits Integration, Betrieb und Support der Systeme. Diese Angebote können separat oder kombiniert in Anspruch genommen werden. Für die Kunden ist es gut zu wissen, dass wir mit allen geforderten Aspekten der IT rund um Gesundheitsorganisationen bestens vertraut sind. Aktuell beschäftigen wir uns intensiv mit der Einführung der elektronischen Patientendossiers (EPD), welche im Frühjahr 2021 zur Pflicht für alle Gesundheitsorganisationen wird.
Wann kommen Gesundheitsorganisationen auf Sie zu?
Logicare kommt oft ins Spiel, wenn Kunden bei ihren Digitalisierungsvorhaben unsicher sind oder viele offene Fragen haben. Dank unserer Erfahrung können wir komplexe Fragestellungen lösen und bei der Beschaffung und Integration neuer Lösungen und Dienstleistungen unterstützen. Darüber hinaus können wir anschliessend den sicheren und reibungslosen Betrieb gewährleisten.
Wo tun sich die Gesundheitsorganisationen in der Digitalisierung besonders schwer?
ICT im Gesundheitswesen ist per se hochkomplex, da es um hochsensible und schützenswerte Daten geht. Auch die Investitions- und betrieblichen Risiken können die Entscheidungsfindung beeinträchtigen. Oft wird auch der Faktor Mensch vernachlässigt – fast immer sind tiefgreifende Change-Prozesse involviert. Die Anforderungen an IT-Systeme sind heute so hoch wie noch nie: Sie müssen sicher, leicht bedienbar, integrierbar und erweiterbar sein und spürbare Nutzen schaffen. Kurz gesagt – das Management einer Gesundheitsorganisation muss sicherstellen, dass klare Mehrwerte entstehen und Risiken so gering wie möglich gehalten werden.
Wo glauben Sie, geht die Reise der ICT im Gesundheitswesen hin?
Mit der Einführung des EPD wird ein Meilenstein gesetzt und die Digitalisierung im Gesundheitswesen endgültig in Schwung gebracht. Der Patient hat Anrecht auf die Daten und es wird eine neue Transparenz geschaffen, welche eine nie zuvor dagewesene Zusammenarbeit von Leistungserbringern und den Patienten ermöglicht. Besser informierte Patienten werden enger in den Behandlungsprozess eingebunden. Folglich werden Gesundheitsorganisationen ihrem Anspruch gerecht, den Patienten noch mehr und aktiver ins Zentrum zu rücken.
Welches sind die Voraussetzungen, um eine gewinnbringende Kooperation zwischen Leistungserbringer und Patienten herzustellen?
Für eine Win-Win-Situation braucht es clevere, massgeschneiderte und für alle Involvierten nutzenstiftende digitale Lösungen. Kommunikation und Informationsaustausch ist sicherlich eine Grundvoraussetzung zum Erfolg. Unsere Mission ist es deshalb, Gesundheitsorganisationen mit ebensolchen Lösungen zu versorgen. Unser innovatives Modell mit «Lösungen as-a-Service» im Mietmodell, erlaubt es uns genau diesem Bedarf gerecht zu werden. Diese Lösungen bieten eine einfache Integration und garantieren einen zuverlässigen Betrieb. Oftmals finden wir teildigitalisierte Organisationen vor, welche kein Interesse daran haben, alle Systeme zu ersetzen. Genau für solche Fälle sind wir der ideale Partner, da wir keine anbietergebundene Gesamtlösung aufzwingen. Wir agieren mit einem breiten Partnernetzwerk – unsere Produktpartner sind ausgewiesene und erfahrene Spezialisten auf ihrem Gebiet. Und wir stellen das Know-how und die Dienstleistungen bereit, alle gewünschten Lösungen auf einer Architektur miteinander zu verknüpfen.
Was unterscheidet Logicare von anderen Anbietern?
Auf alle Fälle die oben genannte Unabhängigkeit bezüglich der Systemanbieter und deren Verknüpfung. In der Regel werden wir sehr früh in die Entwicklungen eingebunden und kennen daher die Anforderungen unserer Kunden aber auch die der zu integrierenden Produktanbieter sehr gut. Daher können wir die Kunden optimal bei der Selektion der geeigneten technischen Hilfsmittel unterstützen. Ist die Auswahl getroffen, übernehmen wir die Integration in die bestehende IT-Landschaft und garantieren mit unseren in der Schweiz ansässigen Servern den sicheren Betrieb. Kurz gesagt: Bei uns erhalten Kunden einen 360-Grad-Service: Beratung, Projektumsetzung, Integration und Betrieb – alles aus einer Hand.
Wo sehen Sie die grössten Gefahren in der Digitalisierung des Gesundheitswesens?
Die konsequente Verlagerung auf digitale Plattformen birgt verschiedene Risiken, beispielsweise Hackerangriffe. Aber auch über die Lieferketten oder Phishing-Attacken werden Unternehmen Opfer von Cyber Angriffen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist nicht gering und daher empfehlen wir eine frühzeitige Sensibilisierung der Mitarbeitenden, um Angriffspunkte zu minimieren. Die Logicare Security Beratung zeigt auf wie Risiken identifiziert werden und welche technische oder strukturelle Massnahmen zu treffen sind, um das Unternehmen besser auf einen Ernstfall vorzubereiten.
Wir haben viel von der Zukunft gesprochen – wie sieht die Zukunft für Logicare aus?
Schon heute bieten wir Gesamtpakete an, welche Betriebe personell, operativ und finanziell entlasten. Die Angebote reichen von der Beratung, über die Projektbegleitung bis hin zur Integration und dem Betrieb der etablierten Lösungen. Darüber hinaus beschäftigen wir uns weiterhin intensiv mit den heutigen und kommenden Kundenbedürfnissen. Als Teil von Avectris möchten wir uns in Zukunft noch mehr der Innovationsführerschaft widmen. Das heisst wir beobachten die Trends und Produkte rund um digitale Gesundheitslösungen, entwickeln daraus clevere und nutzenstiftende Lösungen für unsere aktuellen und potenziellen Kunden und begleiten diese auf dem Weg zur Digitalisierung. 
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