Die Schweiz hat einen weiteren Gesundheits-Hub

Mit an Bord ist auch das Kantonsspital St. Gallen. Entstehen sollen neue Produkte vor allem in den Bereichen Wearables, Gesundheitsmonitoring und Prävention.

, 21. Mai 2024 um 05:13
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Feierliche Eröffnung des Health Innovation Hub in St.Gallen. Bild: PD
Der Switzerland Innovation Park Ost hat seinen Health Innovation Hub in St.Gallen eröffnet. Dieser ist Teil des Switzerland Innovation Netzwerks, das inzwischen sechs Innovationsparks in der Schweiz umfasst.
Der neue Hub soll der Vernetzung von Experten aus Forschung und Industrie dienen. Ziel sei es, Innovationsprojekte im Gesundheitswesen anzustossen und voranzutreiben - insbesondere in den Bereichen Wearables, Gesundheitsmonitoring und Prävention von Krankheiten, heisst es in einer Mitteilung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), die das Vorhaben als Partnerin unterstützt.
Als Forschungspartnern an Bord sind die Universität St.Gallen (HSG), die Ostschweizer Fachhochschule, die Empa und das Kantonsspital St.Gallen KSSG
«Der Innovation Health Hub bietet Vertretern aus Wissenschaft, Technologie und Gesundheit eine Plattform, um sich über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse sowie über Erfahrungen und Bedürfnisse zur Anwendung neuer Technologien austauschen zu können», sagt Empa-Forscher Simon Annaheim vom «Biomimetic Membranes and Textiles»-Labor.
Der Hub soll regelmässig Veranstaltungen und Workshops durchführen. Ziel sei es, Lösungswege für Herausforderungen zu entwickeln und in den Markt zu bringen. «Aktuell stellen wir einen Forschungsrat zusammen, der den Impact dieser Aktivitäten sicherstellen soll», sagte René Rossi, Leiter des Forschungsschwerpunkts Gesundheit und des Departements Materials meet Life der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa).
Der St.Galler Regierungsrat Beat Tinner stellt hohe Erwartungen an die neue Plattform: «Der Health Innovation Hub wird massgeblich zur Förderung innovativer Lösungen im Gesundheitswesen beitragen und die Schweiz als führenden Standort für medizinische Innovationen weiter stärken.»
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