Die Eigentümergemeinden des Spitals Männedorf haben die Bereitstellung von 70 Millionen Franken genehmigt, die das Spital als Sicherheit für die Refinanzierung seiner 2026 fälligen Anleihe benötigt.
Die Zustimmung fiel klar aus: Die Zürichsee-Gemeinden Stäfa, Meilen, Männedorf, Küsnacht, Hombrechtikon, Herrliberg, Uetikon und Erlenbach stimmten alle für ihren jeweiligen Anteil. Im Schnitt waren es 87 Prozent Ja-Stimmen. Am stärksten war die Zustimmung in Stäfa (91,4 Prozent), am niedrigsten in Uetikon (79,9 Prozent).
Die 70 Millionen Franken dienen nicht als direkte Finanzspritze, sondern als Sicherheit auf dem Kapitalmarkt. 2018 hatte das Spital im Rahmen seiner langfristigen Finanzstrategie eine Anleihe von 50 Millionen Franken aufgenommen, die 2026 ausläuft und erneuert werden muss.
Dank der gesicherten Refinanzierung kann das Spital nun Investitionsprojekte vorantreiben, darunter der Ersatz des Bettenhauses 3, der Bau einer neuen Wärmezentrale und die Umsetzung der Ambulanten Klinik Meilen. «Damit wird die medizinische Versorgung in der Region nachhaltig gestärkt und gleichzeitig Arbeits- sowie Ausbildungsplätze gesichert», heisst es in einer
Mitteilung der Spitalleitung.
Verwaltungsratspräsidentin Beatrix Frey bedankt sich bei den Stimmberechtigten und den Gemeindebehörden: «Die Zustimmung zeigt Vertrauen in unser Spital und ist ein deutliches Zeichen der Wertschätzung gegenüber unseren rund 900 Mitarbeitenden.»
Auch CEO Stefan Metzker betont die Bedeutung der Entscheidung: «Die breite Zustimmung bestätigt, dass die Aktionärsgemeinden hinter der langfristigen Strategie unseres Spitals stehen.»