Das Jahresergebnis ist erst vorläufig, aber es zeichnet sich ab, dass das Spital Männedorf 2024 einen Gewinn von 1,2 Millionen Franken erzielt hat. 2023 waren es 2,8 Millionen Franken gewesen.
In der ersten Jahreshälfte seien die stationären und ambulanten Leistungszahlen noch hinter den budgetierten Erwartungen gelegen, teilt das Spital mit. Ab September habe man aber regelmässig die Kapazitätsgrenzen erreicht.
Die EBITDA-Marge wuchs auf 7,3 Prozent. Sie betrug im Vorjahr noch 5,7 Prozent. Der Betriebsertrag bleibt fast gleich hoch wie letztes Jahr: Es sind wiederum 150 Millionen Franken.
Optimiert für weniger Personalaufwand
Die Personalkosten konnte das Spital mit einer optimierten Personal- und Bettenplanung im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent senken.
Das Spital will nun weiter optimieren: Ab April 2025 kommen die gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilungen der Spitäler Uster und Männedorf gemeinsam unter die Leitung von Ralf Joukhadar, der derzeit Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe am Spital Männedorf ist.
Auch die Zusammenarbeit mit der Klinik Hirslanden Zürich, der Universitätsklinik Balgrist und der Urologie-Praxiskette Uroviva AG will das Spital verstärken.