Swiss Medical Network erwartet Wachstum über 20 Prozent

Im ersten Quartal verbuchte die Privatklinik-Gruppe einen Umsatzsprung – vor allem wegen zwei Übernahmen.

, 7. Mai 2025 um 12:37
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Im Uhrzeigersinn: Clinique de Genolier, Clinica Sant'Anna, Privatklinik Bethanien, Clinique de Valère  |  Bilder: PD
Swiss Medical Network meldet für das erste Quartal des laufenden Jahres einen deutlich höheren Umsatz: Insgesamt beliefen sich die Einnahmen auf 259 Millionen Franken; dies waren gut 21 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresquartal.
Der Umsatzsprung erklärt sich allerdings primär mit der Integration des Spitals Zofingen und der CentroMedico-Gruppe mit zehn Praxen im Tessin. Auf derselben Basis wie im Vorjahr betrug das Wachstum 3,2 Prozent.
Der Umsatz der Clinique de Genolier – also quasi des Stammhauses – legte um 8,4 Prozent zu. Die Privatklinik Bethanien vermeldet das stärkste Wachstum der SMN-Familie, nämlich ein Plus von 30 Prozent; dies erklärt sich allerdings durch die Fusion mit der Klinik Pyramide im Oktober 2024. Bei der Clinica Sant'Anna erreichte der Zuwachs gut 20 Prozent.
«Die robuste Geschäftstätigkeit unserer Spitäler und Kliniken in Verbindung mit dem Ausbau unseres ambulanten Netzwerks ermöglicht es uns, die Schaffung einer echten Versorgungskontinuität zu beschleunigen und die Umsetzung einer integrierten Versorgung zum Nutzen der Patienten und des Gesundheitssystems zu erleichtern», sagt Dino Cauzza, der CEO von Swiss Medical Network, in einer Mitteilung des Mutter-Konzerns Aevis Victoria.
Darin heisst es auch, dass Swiss Medical Network für das Gesamtjahr 2025 mit einem Wachstum von über 20 Prozent rechnet.
  • Swiss Medical Network geht Allianz mit Mayo Clinic ein. Als erste Institution in Europa tritt die Schweizer Klinikgruppe dem Mayo Clinic Care Network bei – und eröffnet sich so Zugänge zum Knowhow des US-Konzerns.

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