Swiss Medical Network: Ein Preis für die internationale Ausstrahlung

Beim Prix Vaudois des Entreprises Internationales erhielt die Gesundheits-Gruppe dieses Jahr den Spezialpreis der Jury.

, 25. November 2024 um 11:40
image
Rémi Walbaum, Präsident Innovaud; Raymond Loretan, Präsident SMN; Antoine Hubert, Gründer SMN; Isabelle Moret, Staatsrätin Kanton Waadt; Philippe Miauton, Präsident Industrie- und Handelskammer  |  Bild: CVCI
Der Prix Vaudois des Entreprises Internationales wird gemeinsam vergeben vom Waadtländischen Wirtschaftsdepartement, der kantonalen Industrie- und Handelskammer sowie der Förderagentur Innovaud – und er soll insbesondere Unternehmen auszeichnen, die wichtige Beiträge zur internationalen Ausstrahlung des Waadtlandes geleistet haben.
Insofern ist es durchaus bemerkenswert, dass der Preis in diesem Jahr an Swiss Medical Network ging – ein Spitalunternehmen ohne Auslands-Standorte. Genauer: Es war der Spezialpreis, der diesmal von Regierungsrätin Isabelle Moret an die SMN-Vertreter Raymond Loretan und Antoine Hubert überreicht wurde. Die Jury wollte damit das Engagement und die Exzellenz von Swiss Medical Network würdigen.
Der Innovationspreis ging ans EPFL-Spinoff SwissTo12, welches im Bereich der Satellitenkommunikation tätig ist, und der Industriepreis wurde ans Uhrenhaus Hublot verliehen.
«Diese Auszeichnung ist ein Beweis für unsere Vorreiterrolle im Bereich der privaten Gesundheitsversorgung in der Schweiz», sagte Raymond Loretan anlässlich der Presiverleihung in Lausanne: «Wir hoffen, dass unser innovativer Ansatz andere Akteure inspiriert und dazu bringt, uns zu folgen und – warum nicht – uns zu kopieren.»
  • spital
Artikel teilen

Loading

Kommentar

Mehr zum Thema

image

Auf dem richtigen Weg

Der Markt für Krankenhaus-Informationssysteme (KIS) befindet sich in einer Phase tiefgreifender Transformation. Die aktuellen Trends und Herausforderungen der Branche sowie die Erwartungen der Kliniken beleuchtet Dirk Müller, Director Product Management CIS4U bei Dedalus HealthCare.

image

Interprofessionelle Visiten auf dem Prüfstand

Die Visiten werden geschätzt, aber nicht alle Beteiligten sind gleich zufrieden. Vor allem die Pflege bemängelt ihre Einbindung und sichtet Verbesserungs-Chancen. Dies zeigt eine Umfrage in Schweizer Spitälern.

image

Sparprogramme reichen nicht: Das Spitaljahr im Check

Kooperationen, weniger Angebote, effizientere Abläufe, Schliessungen, Nullrunden bei den Löhnen: Die öffentlichen Akutspitäler haben viel getan, um die Finanznot zu bekämpfen. Fazit: So geht es trotzdem nicht weiter.

image

Spitäler 2025 und 2026: Bessere Margen – aber grosse Tarif-Fragezeichen

Die Finanzchefs der Schweizer Spitäler erwarten fürs Erste eine etwas bessere Rentabilität. Zugleich sorgt das neue Tarifsystem für Unsicherheit. Die Erwartungen reichen von Mehreinnahmen bis zu spürbaren Einbussen.

image

Spitalhygiene: Geschlechtsneutrale WCs bergen ein Risiko

In schottischen Krankenhäusern wurden Damen-, Herren- und Unisex-Toiletten auf Keime geprüft. Heraus kamen drastische Unterschiede.

image

Eine Zusammenarbeit, vernetzt wie das Gefässsystem

Wie in den meisten anderen medizinischen Fachbereichen setzt das Spital Lachen auch in seinem Gefässzentrum auf eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit. Sie garantiert den Patientinnen und Patienten eine professionelle und ganzheitliche Diagnostik, Behandlung und Nachbehandlung.

Vom gleichen Autor

image

Auch KSBL bringt ein KI-Überwachungs-System ins Patientenzimmer

Nach drei Testjahren führt das Kantonsspital Baselland ein radarbasiertes Monitoring ein, um die Pflege vor gefährlichen Situationen zu warnen.

image

Spital Affoltern rechnet mit solidem Gewinn 2025

Nach dem Spitalzentrum Biel signalisiert auch das Spital Affoltern eine Trendwende: Die Leitung kündigt einen Jahresgewinn von rund 1,5 Millionen Franken an.

image

Kostenloser Sicherheitscheck für Arztpraxen

Die IT-Systeme grosser Spitäler erwiesen sich in einem Schweizer Test als überraschend angreifbar. Jetzt nimmt das Nationale Testinstitut für Cybersicherheit die Praxis-Informationssysteme ins Visier. Es sucht dafür Arztpraxen.