Das Spital Männedorf will seine Liegenschaften, die es nicht für den Spitalbetrieb braucht, besser nutzen. 1970 hatte das Spital eine benachbarte Villa gekauft, um sie als Personalwohnhaus zu nutzen. Nun soll das Gebäude für rund 11 Millionen Franken umgebaut und vermietet werden, wie der
«Tagesanzeiger» meldet.
Damit will das Spital die medizinische Versorgung sichern. Die nicht betriebsnotwendigen Liegenschaften gehörten zur langfristigen Finanzstrategie des Spitals, schrieb die Medienstelle der Zeitung. Das Spital besitzt weitere Immobilien.
Derzeit ist das Spital nicht auf finanzielle Unterstützung des Spitalbetriebs angewiesen.
Ein florierendes Spital ...
Das Spital Männedorf rentiert. Letztes Jahr wies es einen
Überschuss von 1,2 Millionen Franken auf. Es lag mit einer Ebitda-Marge von 7,3 Prozent auf dem 3. Platz der grössten Schweizer Spitäler.
... mit Rückhalt der Gemeinden ...
Auch die Region steht geschlossen hinter ihrem Spital: Im September
genehmigten die Eigentümergemeinden des Spitals Gemeindegarantien in der Höhe von 70 Millionen Franken, die dem Spital als Sicherheit für die Refinanzierung seiner 2026 fälligen Anleihe dienen.
... und einem neuen Chef
Geführt wurde das Spital während zwölf Jahren von Stefan Metzker. In gut einem Monat wird er pensioniert. Seine
Nachfolge tritt Patrick Gressbach an. Der Betriebsökonom kommt vom Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden.