Schutz & Rettung Zürich: Notrufe und Einsätze stiegen 2025 leicht

Insgesamt gingen 2025 bei Schutz & Rettung Zürich rund sechs Prozent mehr Notrufe ein als im Vorjahr. Die Rettungskräfte rückten knapp zwei Prozent häufiger aus.

, 15. Januar 2026 um 11:49
image
Bild: zvg
Die Rettungskräfte von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) waren 2025 stärker gefordert als im Vorjahr. Insgesamt leisteten Sanität und Feuerwehr 47 016 Einsätze – ein Anstieg von knapp zwei Prozent. Die Zahl der eingegangenen Notrufe stieg um rund sechs Prozent auf 168 379 Anrufe. Durchschnittlich ging damit alle drei Minuten ein Notruf ein.
Der Grossteil der Notrufe – 141 529 – entfiel auf die Sanität über die Nummer 144 in den Kantonen Zürich, Schaffhausen, Schwyz und Zug. Der Feuerwehrnotruf 118 wurde 26 850-mal gewählt.
Die Sanität rückte insgesamt 41 328-mal aus, knapp ein Prozent mehr als im Vorjahr. Davon entfielen 26 365 Einsätze auf die Stadt Zürich, 10 149 auf die 22 Vertragsgemeinden sowie den Flughafen Zürich. Der Verlegungsdienst transportierte rund 4 814 Patientinnen und Patienten.

Mitteilung der Stadt Zürich

  • notfall & rettung
  • schutz und rettung
Artikel teilen

Loading

Kommentar

Mehr zum Thema

image

Wer erst anruft, kommt schneller dran: Deutschland prüft neue Notfallwege

Die deutsche Regierung will die überfüllten Spital-Notfälle entlasten – mit integrierten Notfallpraxen und mehr Triage per Telefon. Das Projekt könnte Impulse auch für die Schweiz liefern.

image

Zusatzkredit für Solothurner Spitäler – bürgerliche Kritik an Chefarztlöhnen

Die Solothurner Spitäler erhalten zusätzlich 16 Millionen Franken vom Kanton – im bürgerlichen Lager stösst das auf Kritik: Zuvor solle bei «sehr hohen Chefarztlöhnen» gespart werden.

image

Insel-Kinderklinik und Medgate eröffnen Kindernotfall-Telefon für Bern

Die Kids-Line von Medgate gibt es nun auch im Kanton Bern. Die Notfall-Hotline soll die Kinderklinik entlasten.

image

Jetzt offiziell: Zeitumstellung belastet den Notfall

Winterzeit, Sommerzeit: Nach den Umstellungen steigen die Eintritte in den Spitälern um bis 6,5 Prozent. Aber nicht so sehr wegen Unfällen.

image

Bern startet digitalen Wegweiser für Notfälle

Der «Notfall-Finder» soll helfen, bei akuten Beschwerden den richtigen Ort für eine Behandlung zu finden – inklusive Auslastungsanzeige der Spitäler. Das Ziel: weniger Überlastung, schnellere Hilfe.

image

Notfallmedizin: Hypnose erleichtert Einsatz von Atemschutzmasken

Bei akuter Atemnot kommt es oft zu Panikattacken unter der Maske. Hypnose kann diese Angst abschwächen – und die Beatmung effektiver machen.

Vom gleichen Autor

image

Per sofort: Hoch Health trennt sich von Onkologie-Chefarzt

Christoph Driessen, Chefarzt der Onkologie und Hämatologie am Kantonsspital St. Gallen, ist nicht mehr für Hoch Health Ostschweiz tätig – wegen «unterschiedlicher Auffassungen zur Klinikführung.» Martin Früh übernimmt vorübergehend.

image

Bundesrat: Kein automatischer Teuerungsausgleich für Spitäler

Der Bundesrat hält einen automatischen Teuerungsausgleich für Spitaltarife für «nicht sachgerecht». H+ warnt vor Unterfinanzierung.

image

Chefarztwechsel in der Clinica Holistica Engiadina

Anfang Februar übernimmt Namir Lababidi die Position des Chefarztes und ärztlichen Direktors der Psychiatrie-Klinik in Susch.