TCS Ambulance: Mehr Einsätze und neuer Stützpunkt

TCS Ambulance verzeichnete 2025 rund 45’000 Einsätze. Mit einem neuen Stützpunkt in Bern und der Übernahme des Rettungsdienstes Sense in Freiburg baut die Organisation ihr Netz in neun Kantonen weiter aus.

, 20. Januar 2026 um 13:43
image
TCS Ambulance Aargau. Bild: zvg
TCS Ambulance, die grösste nationale terrestrische Organisation für Notfallrettung und Krankentransport, führte 2025 von 23 Stützpunkten in neun Kantonen rund 45’000 Einsätze durch. 2024 waren es 34’800 Einsätze.
Das Wachstum setzte sich unter anderem durch die Übernahme des Rettungsdienstes Sense im Kanton Freiburg fort. Zudem nahm TCS Ambulance einen neuen Stützpunkt in der Stadt Bern in Betrieb. Knapp fünf Jahre nach der Gründung in Genf ist die Tochtergesellschaft des Touring Club Schweiz heute mit sieben Gesellschaften in neun Kantonen präsent.
Insgesamt standen 2025 57 Ambulanzen im Einsatz. Davon entfielen etwas mehr als 15’000 Einsätze auf Notfalltransporte über die Notrufnummer 144. Rund 28’000 Einsätze betrafen planbare Patiententransporte, etwa Verlegungen von stabilen Patienten in Rehabilitationszentren oder Pflegeheime.
Ein weiterer Schwerpunkt lag im Bereich der medizinischen Rückführungen. Rund 1’200 Einsätze entfielen auf Repatriierungen nach medizinischen Notfällen im Ausland.

  • Bei TCS Ambulance sind rund 400 Mitarbeitende beschäftigt. Die Organisation bildet Rettungssanitäter und Transportsanitäter gemäss den Standards des Interverbands Rettungswesen (IVR) aus.
  • TCS Ambulance ist Teil des Gesundheitsengagements des Touring Club Schweiz. Der TCS ist seit über 60 Jahren auch im medizinischen Bereich tätig, unter anderem in der Beratung und bei Rückführungen im Rahmen des ETI-Schutzbriefs.
  • Zudem unterstützte der TCS 2019 die Einrichtung einer Assistenzprofessur für Telenotfallmedizin an der Universität Bern.


  • tcs
  • ambulanz
  • notfall & rettung
Artikel teilen

Loading

Kommentar

Mehr zum Thema

image

Patient greift Rettungssanitäter mit Messer an

Im Kanton Schwyz attackierte ein junger Mann die herbeigerufene Sanität. Ein Rettungssanitäter musste in Spitalpflege verbracht werden.

image

Wer erst anruft, kommt schneller dran: Deutschland prüft neue Notfallwege

Die deutsche Regierung will die überfüllten Spital-Notfälle entlasten – mit integrierten Notfallpraxen und mehr Triage per Telefon. Das Projekt könnte Impulse auch für die Schweiz liefern.

image

Zusatzkredit für Solothurner Spitäler – bürgerliche Kritik an Chefarztlöhnen

Die Solothurner Spitäler erhalten zusätzlich 16 Millionen Franken vom Kanton – im bürgerlichen Lager stösst das auf Kritik: Zuvor solle bei «sehr hohen Chefarztlöhnen» gespart werden.

image

Insel-Kinderklinik und Medgate eröffnen Kindernotfall-Telefon für Bern

Die Kids-Line von Medgate gibt es nun auch im Kanton Bern. Die Notfall-Hotline soll die Kinderklinik entlasten.

image

Jetzt offiziell: Zeitumstellung belastet den Notfall

Winterzeit, Sommerzeit: Nach den Umstellungen steigen die Eintritte in den Spitälern um bis 6,5 Prozent. Aber nicht so sehr wegen Unfällen.

image

Bern startet digitalen Wegweiser für Notfälle

Der «Notfall-Finder» soll helfen, bei akuten Beschwerden den richtigen Ort für eine Behandlung zu finden – inklusive Auslastungsanzeige der Spitäler. Das Ziel: weniger Überlastung, schnellere Hilfe.

Vom gleichen Autor

image

LUKS: Pneumologie und Schlafmedizin unter neuer Leitung

Thomas Gaisl wird Chefarzt für Pneumologie und Schlafmedizin am Luzerner Kantonsspital. Er wechselt vom USZ nach Luzern und folgt auf Urs Bürgi, der ans Stadtspital Zürich geht.

image

Medgate: 2200 Konsultationen pro Tag

Der Telemedizin-Anbieter Medgate verzeichnete über die Weihnachtsferien und Anfang Jahr einen Behandlungsrekord: 49 Prozent mehr Konsultationen als im Vorjahr.

image

Basler Forscherin entdeckt Anpassungsfähigkeit des Gehirns

Fiona Doetsch vom Biozentrum der Universität Basel erhält für ihre Forschung rund um die Funktionsweise neuraler Stammzellen den mit 500'000 Franken dotierten Louis-Jeantet-Preis für Medizin.