Reha: Fusionsprojekt in Crans-Montana

Die Berner Klinik Montana prüft eine Übernahme der Luzerner Höhenklinik.

, 14. Februar 2025 um 11:09
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Wachstumspläne: Berner Klinik Montana  |  Bild: PD
Die Kantonsspital-Gruppe LUKS verhandelt mit der Berner Klinik Montana über den Verkauf der Luzerner Höhenklinik Montana LHM. «Die Übernahme des Klinikbetriebs der LHM, mit ihren sehr kompetenten Mitarbeitenden, würde es ermöglichen, Synergien in der muskuloskelettalen, der psychosomatischen und der onkologischen Rehabilitation zu entwickeln»: So kommentiert Philipp Eckert, der Direktor der Berner Klinik Monate, die Fusionsgespräche. «Zudem könnten wir unser Leistungsspektrum insbesondere mit der pulmonalen Rehabilitation perspektivisch erweitern.»
Die LUKS-Gruppe sucht seit längerem eine Lösung für ihre defizitäre Reha-Klinik im Wallis. Ein bereits aufgegleister Verkauf an Swiss Medical Network scheiterte im Oktober wegen dem «schwierigen wirtschaftlichen Umfeld der LHM».
Eine Übertragung an die Berner Klinik Montana «würde dem Wandel im Gesundheitswesen speziell im Rehabilitationsbereich Rechnung tragen und ermöglichte gleichzeitig den Mitarbeitenden eine gute Perspektive», hofft LUKS-CEO Benno Fuchs. Ebenfalls am Verhandlungstisch sitzt der Kanton Luzern als Eigentümer der Liegenschaften.
Beide Institutionen befinden sich in Crans-Montana. Die Berner Klinik Montana – im Besitz einer Stiftung – verfügt über Reha-Leistungsaufträge diverser Kantone im Bereich Neurologie, Onkologie, Muskuloskelettale Rehabilitation und Psychosomatische Rehabilitation. Sie betreibt 110 Betten.
Die Luzerner Höhenklinik Montana hat zudem Leistungsaufträge im Feld der Kardiologischen und Pulmonalen Rehabilitation respektive der Akutpneumologie sowie der Schlafdiagnostik. Sie betrieb im letzten Jahr durchschnittlich 58 Betten.
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