Reha-Gruppe startet Doktoratsprogramm

Die Kliniken Valens starten eine Kooperation mit der Universität in Liechtenstein: Ab sofort können ihre Fachleute berufsbegleitend zum «Dr. scient. med.» promovieren.

, 7. November 2025 um 05:00
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Teamwork: Stefan Bachmann, Till Hornung (Kliniken Valens) — Barbara Gant, Bernhard Güntert (UFL)  |  Bild: PD
Die Reha-Gruppe Valens arbeitet mit der Privaten Universität im Fürstentum Liechtenstein UFL zusammen: Künftig können Angestellte der Klinikgruppe berufsbegleitend am Doktoratsprogramm zum «Dr. scient. med.» teilnehmen. Auf der Gegenseite wird Stefan Bachmann, der Ärztliche Direktor der Valens-Gruppe, als Gastprofessor für Rehabilitationsmedizin an der UFL lehren.
«Das Doktoratsprogramm der UFL verbindet klinische Praxis mit fundierter Forschungsausbildung und eröffnet akademische Entwicklungsperspektiven auf hohem Niveau», erklären die Partner zum Projekt.
Der Studiengang «Dr. scient. med.» richtet sich an berufstätige Fachpersonen, die sich in ihrer wissenschaftlichen Kompetenz weiterentwickeln möchten. Ein modularer Aufbau, zu dem auch Online- und Präsenzphasen gehören, soll die Vereinbarkeit mit der beruflichen Tätigkeit ermöglichen.
Voraussetzung für die Zulassung ist ein abgeschlossenes Masterstudium an einer Hochschule mit Bezug zu Medizin, Pflege, Therapien oder den Gesundheitswissenschaften, ferner berufliche Erfahrung.
Die UFL ist eine private Hochschule mit staatlicher Anerkennung und Promotionsrecht. Sie wurde vor 25 Jahren als Stiftung nach liechtensteinischem Recht gegründet. Heute bietet sie Doktoratsabschlüsse zum Dr. scient. med. und zum Dr. iur. an, die von der Europäischen Union anerkannt werden.
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