Sponsored

Sicherer Datenaustausch und effiziente Kommunikation in Spitälern

Sicherer Datenaustausch und effiziente Kommunikation – was Tools wie Webex ermöglichen, ist in Spitälern ein zentrales Bedürfnis. Paul Saxer, ehemaliger Betriebsleiter des Spitalzentrum Biel und heute Head of Business Development bei Swisscom, erklärt Vorteile und Herausforderungen solcher Lösungen.

, 14. November 2019 um 13:45
image
  • kommunikation
  • spital

Herr Saxer, warum ist gerade in Spitälern ein standortunabhängiger Datenaustausch wichtig?

Die Tendenz in der Spitallandschaft ist eindeutig: In Zukunft wird es weniger Spitäler geben, dafür besser spezialisierte. Der wachsende Margendruck bei gleichzeitigem Personalmangel führt dazu, dass nicht jedes Spital permanent und überall jede Leistung anbieten kann. Dafür werden verschiedene Spitäler zunehmend in Spitalregionen zusammengefasst. Kommunikation erhält damit eine neue Wichtigkeit: Der sichere und einfache Austausch von Sprache und Daten muss unabhängig vom Standort erfolgen können – schliesslich zählt im Notfall jede Minute.

Wo sehen Sie das grösste Potenzial in der Anwendung von Webex?

Der Spitalalltag ist heute geprägt von einer hohen Termindichte und stets zunehmendem administrativem Aufwand. Dies bringt vor allem medizinisches Fachpersonal immer weiter weg von ihrer eigentlichen Berufung: der Behandlung von Patienten. Hier liegt die grosse Chance von Webex: Durch den einheitlichen und standortunabhängigen Datenaustausch gelangen Informationen schneller an den richtigen Ort. Dies führt zu weniger Zeitverlust und wertschöpfender Zusammenarbeit. Webex ist ausserdem mit sämtlichen Endgeräten und verschiedensten Softwares kompatibel – so kann jeder Anwender dort eingebunden werden, wo er sich gerade befindet.

Und wie wird Webex konkret in einer Spitalumgebung eingesetzt?

Die bestmögliche Behandlung für den Patienten erfordert oftmals den Austausch mehrerer Ärzte aus unterschiedlichen Fachrichtungen. Genau dann macht Webex Sinn: zum Beispiel im Rahmen eines Tumorboards, wenn Therapieformen einer Krebsbehandlung besprochen werden.
Für solche Dialoge unter Fachpersonen kommen heute oft Messenger-Apps wie «Whatsapp» zum Einsatz – das ist sowohl aus Sicht des Datenschutzes als auch punkto Zuverlässigkeit höchst problematisch. Mit Webex verbleiben die Daten sicher in einer Schweizer Cloud und die Verfügbarkeit ist professionell gewährleistet.

image
image

Worin sehen Sie die grösste Herausforderung bei der Einführung neuer Technologien im Health-Care-Bereich?

Neben der technischen Umstellung müssen solche Lösungen auch vom Personal verstanden und akzeptiert werden – das ist nicht so selbstverständlich, denn Vorbehalte gegenüber neuen Technologien gibt es immer wieder. Am besten setzt man während der Einführung auf einzelne Mitarbeiter, die der Technik gegenüber aufgeschlossen sind und auch ihre Kollegen davon begeistern. Dabei kommt uns die Anwenderfreundlichkeit von Webex entgegen: Egal wo Sie sich befinden oder mit welchem Gerät Sie darauf zugreifen, es funktioniert. Und ist zudem so einheitlich und intuitiv gestaltet, dass auch Mitarbeiter mit kleinen Arbeitspensen oder geringer IT-Affinität rasch in der Lage sind, damit zu arbeiten.

Bringt die Einführung von Webex auch für Patienten einen Mehrwert?

Ja, definitiv. Zum Beispiel können Röntgenbilder oder der Verlauf von Vitaldaten direkt am Screen des Patienten erklärt werden. Animierte Visualisierungen von Operationen machen den Ablauf für den Patienten fassbarer und festigen damit auch sein Vertrauen zu den Ärzten. Dadurch ergibt sich ein indirekter Mehrwert: Die Zeit, die das Personal mit Webex einsparen kann, kommt wiederum dem Patienten zugute. Beide Aspekte sorgen für mehr Vertrauen und Zufriedenheit der Beteiligten – dies ist letztlich der grösste Mehrwert, der mit einer solchen Lösung erzielt wird.

Was kann Webex?

Mit dem Cisco Webex Portfolio bringt Swisscom die Zusammenarbeit auf den nächsten Level: Inhalte werden in Echtzeit mit Sitzungsteilnehmern geteilt und von überall aus so besprochen, als wäre man selbst dabei – völlig unabhängig von Standort und verwendetem Endgerät. Das spart Zeit, senkt Infrastrukturkosten und sorgt für zufriedenere Mitarbeiter.
Mehr Infos unter: www.swisscom.ch/webex
Artikel teilen

Loading

Comment

Mehr zum Thema

image

Jede Notfall-Konsultation kostet 460 Franken

Notfallstationen werden immer öfter besucht. Eine Obsan-Studie bietet nun Zahlen dazu. Zum Beispiel: 777'000 Personen begaben sich dreimal in einem Jahr auf den Spital-Notfall.

image

Pharmagelder 2024: Zuwendungen an Schweizer Ärzte steigen leicht

2024 erhielten Ärzte, Spitäler und Fachgesellschaften zusammen 262 Millionen Franken – 16 Millionen mehr als im Jahr davor.

image

Ob FaGe, Apotheker, Physio oder Chefärztin: Das verdient man im Gesundheitswesen

Wie steht es um Ihr Gehalt? Hier finden Sie die Standard-Monatslöhne der wichtigsten Berufe in der Gesundheitsbranche.

image

Die 10-Prozent-Illusion der Schweizer Spitäler

Eine Betriebsrendite von zehn Prozent galt lange als Überlebens-Formel für Akutspitäler. Womöglich ist dieser Richtwert zu tief. Die Beratungsfirma PwC fordert mehr Effizienz – die Spitäler höhere Tarife.

image

Auf dem richtigen Weg

Der Markt für Krankenhaus-Informationssysteme (KIS) befindet sich in einer Phase tiefgreifender Transformation. Die aktuellen Trends und Herausforderungen der Branche sowie die Erwartungen der Kliniken beleuchtet Dirk Müller, Director Product Management CIS4U bei Dedalus HealthCare.

image

Interprofessionelle Visiten auf dem Prüfstand

Die Visiten werden geschätzt, aber nicht alle Beteiligten sind gleich zufrieden. Vor allem die Pflege bemängelt ihre Einbindung und sichtet Verbesserungs-Chancen. Dies zeigt eine Umfrage in Schweizer Spitälern.

Vom gleichen Autor

image

Medinside-Podcast: Das waren die Top Themen 2025

2025 war ein bewegtes Jahr für die Schweizer Gesundheitsbranche. Im neuen Medinside-Podcast blicken wir zurück auf die Themen, die unsere Leserschaft am meisten beschäftigt haben.

image

Webinar: Vielfalt als Erfolgsfaktor im Gesundheitswesen nutzen

Erhalten Sie exklusive Einblicke ins HSG Diversity Benchmarking 2025 und erfahren Sie, wie datenbasierte Strategien Ihr Team zukunftsfähig machen.

image

Auch das Spital Muri reiht sich ein

Und schreibt einen Verlust von 1,5 Millionen Franken.