Kampagne der Rheumaliga: «Tips for Hips»

Die Rheumaliga Schweiz lanciert eine Gesundheitskampagne, damit bei Hüftgelenkbeschwerden nicht gleich operiert wird.

, 18. April 2017, 08:00
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Was haben Schauspielerin Heidi Maria Glössner, Fussballlegende Gilbert Gress und der Eishockeyspieler Raphael Diaz gemeinsam? Sie alle engagieren sich für die Gesundheitskampagne «Tips for Hips» der Rheumaliga Schweiz.
«Eine kaputte Hüfte stellt dich schnell ins Abseits. Es gilt frühzeitig vorzubeugen, damit die Hüfte lange mitspielt», wird die Fussballlegende Gilbert Gress in einer Medienmitteilung zitiert. Und Raphael Diaz vom EV Zug erklärt: «Die Hüfte ist mein persönlicher Playmaker: Wenn sie streikt ist das Spiel gelaufen». 
Der Zug-Verteidiger Diaz hatte am Ostermontag im letzten Playoff-Finalspiel gegen den SC Bern nicht seinen besten Tag, wobei es nicht wegen der Hüfte gewesen sein soll. Jedenfalls kennt Diaz nur zu viele Eishockey-Kollegen, denen die Hüfte zu schaffen macht.
Gemäss Mediencommuniqué der Rheumaliega Schweiz werden nirgends auf der Welt mehr künstliche Hüftgelenke eingesetzt als in der Schweiz. Experten seien sich einig, dass die Operation erst erfolgen soll, wenn konservative Behandlungsmethoden ausgeschöpft seien. Mit ihrer Gesundheitskampagne erklärt die Rheumaliga, welche Therapien neben der Operation zur Verfügung stehen. 
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