Medicnova: Herz-Pläne noch nicht bewilligt

Der Gesundheitsminister von Liechtenstein, Mauro Pedrazzini, warnte vor allzu früher Euphorie.

, 7. September 2016 um 04:00
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Es geht zwar noch eine Weile, bis die Tore öffnen, aber stetig gibt es neue Informationen über den Ausbau und den Fortschritt des Privatklinik-Projekts Medicnova im Fürstentum Liechtenstein. Anfang Woche kam die Meldung, dass Medicnova nicht nur Orthopädie, Chirurgie, Urologie und Anästhesiologie anbieten werde, sondern auch einen Kardiologie-Bereich aufbauen will; dafür hat die Klinik bereits zwei Spezialisten engagiert. 
«Mit dem Fachbereich für Herz-Kreislauf-Krankheiten an der Medicnova Privatklinik wird die kardiologische Versorgungssituation im Einzugsgebiet Liechtenstein-Rheintal deutlich verbessert», erklärte Klinikdirektorin Anita Basu.

«Einige Unklarheiten»

Inzwischen hat sich Liechtensteins Gesundheitsminister zu Wort gemeldet – mit Worten der Zurückhaltung: Noch gebe es einige Unklarheiten bei den Verträgen und Bewilligungen, sagte Mauro Pedrazzini gegenüber Radio Liechtenstein.
Im Kern geht es offenbar um die Ankündigung von Medicnova, dass man eine ambulante Rehabilitation von Herzpatienten plane, ohne finanziellen Mehraufwand für die Versicherten: Diese könnte zu einer massiven Senkung der Kosten führen. Aber hier, so Pedrazzini, sind auch noch Fragen offen.
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