Hoffnungsschimmer für Privatklinik Aadorf

Sicher ist: Im laufenden Jahr werden keine Kündigungen ausgesprochen.

, 15. Dezember 2017, 10:04
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Der Verwaltungsrat der di Gallo Gruppe – der Eigentümerin der Privatklinik Aadorf – hat die Hoffnung, dass die Schliessung der Klinik nun doch vermieden werden kann.
Im November war bekannt geworden, dass die Thurgauer Privatklinik womöglich Ende Februar 2018 geschlossen werden muss; 122 Mitarbeitende wären betroffen. Das 1998 gegründete Haus hat sich zu einem Kompetenzzentrum für Psychotherapie, Psychosomatik und Psychiatrie entwickelt.

«Konstruktive Ergebnisse»

Ein Grund für den drohenden Schritt sind Unsicherheiten im Zusammenhang mit der künftigen Ausgestaltung der kantonalen Spitallisten, zudem ist das erneuerungsbedürftig. Bald jedoch zeichneten sich Chancen ab, etwa die Übernahme durch einen Privatinvestor.
Die Optionen wurden inzwischen geprüft, und wie der Verwaltungsrat nun mitteilt, hätten Verhandlungen «zu konstruktiven Ergebnissen geführt». Man strebe nun an, diese Verhandlungen noch dieses Jahr abzuschliessen.
In jedem Fall werden im laufenden Jahr keine Kündigungen ausgesprochen.
Da mit den Verhandlungspartnern Stillschweigen vereinbart wurde, wird eine detaillierte Information erst nach einem allfälligen Vertragsabschluss erfolgen.

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