Das ist der Logo-Favorit von Gesundheits-Apps

Eine Analyse hat Nutzen und Zielgruppe des deutschsprachigen Digital-Health-Marktes untersucht. Das sind die Ergebnisse.

, 18. Januar 2016 um 10:34
image
image
Nur wenige Anbieter bieten klassische Telemedizin an (Bild: HealthBytes)
Der deutsche Blog «HealthBytes» berichtet regelmässig über Digital Health und mHealth. So hat die Plattform kürzlich die wichtigsten deutschsprachigen Anbieter im Digital Health Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz analysiert.
Das sind die Ergebnisse:

  • Am Arzt vorbei?: Die überwiegende Zahl der Angebote richtet sich ausschliesslich oder zumindest auch an den Patienten.
  • Anbieter setzen auf «Quantified Self»: Der grösste Hauptanwendungsnutzen ist laut Analyse das Tracken der eigenen Werte und Aktivitäten.
  • Kaum «klassische» Telemedizin: Nur wenige Anbieter bieten das an, was unter «Telemedizin» fällt. 
  • Ein Herz für Digital Health: Es fällt auf: Das Herz ist klarer Logo-Favorit deutschsprachiger Gesundheits-Startups.

Für HealthBytes bloggt Sebastian Gaede, Co-Geschäftsführer der Firma Smartpatient. Die Firma hat die App «MyTherapy» entwickelt. Das Programm erinnert den Nutzer an seine Medikamente. 
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Erste Transplantation mit«DaVinci-Xi-System» am Kantonsspital St. Gallen

Erstmals wurde am KSSG die Niere eines Lebendspenders mit Hilfe chirurgischer Robotik entnommen.

image

Effizienz durch digitale Prozesse

Schwarzwald-Baar Klinikum meistert Hürden der Anbindung von HYDMedia an das LE-Portal

image

Knieprothetik: KSBL setzt auf J&J Robotertechnik

Damit kann eine noch höhere Präzision erreicht werden.

image

Diese klinischen Studien könnten 2024 den Durchbruch schaffen

Neue Impfungen, eine Stammzelltherapie, ein vielfältiger Einsatz von Künstlicher Intelligenz: All das könnte sich demnächst durchsetzen.

image

Forschung: Brustkrebs-Früherkennung mit Fingerabdruck?

Ein Fingerabruck könnte in Zukunft die Mammografie zur Brustkrebs-Früherkennung ersetzen.

image

Neues Prognosemodell weist auf Risiko für Opioidabhängigkeit hin

Unter der Leitung von Maria Wertli (KSB) und Ulrike Held (USZ) haben Forschende der ETH Zürich und der Helsana ein Modell zur Risikoeinschätzung einer Opioidabhängigkeit entwickelt.

Vom gleichen Autor

image

Arzthaftung: Bundesgericht weist Millionenklage einer Patientin ab

Bei einer Patientin traten nach einer Darmspiegelung unerwartet schwere Komplikationen auf. Das Bundesgericht stellt nun klar: Die Ärztin aus dem Kanton Aargau kann sich auf die «hypothetische Einwilligung» der Patientin berufen.

image

Studie zeigt geringen Einfluss von Wettbewerb auf chirurgische Ergebnisse

Neue Studie aus den USA wirft Fragen auf: Wettbewerb allein garantiert keine besseren Operationsergebnisse.

image

Warum im Medizinstudium viel Empathie verloren geht

Während der Ausbildung nimmt das Einfühlungsvermögen von angehenden Ärztinnen und Ärzten tendenziell ab: Das besagt eine neue Studie.