Die Aktivität von Covid-19 veranlasst weitere Spitäler zu Massnahmen. Seit diesem Montag herrscht am Spital Bülach und am Universitätsspital Zürich wieder Maskenpflicht. Am USZ gilt sie allerdings nur im Patientenkontakt. Patienten tragen eine chirurgische Maske in Wartebereichen, Besucher sollten die Maske im Patientenzimmer und in Wartebereichen tragen.
In der vorletzten Woche
hatte das Kantonsspital Baden als erstes grosses Schweizer Haus zu diesem Mittel gegriffen; derzeit verzichten die übrigen Aargauer Spitäler aber noch auf eine generelle
Maskenpflicht.
In der Schweiz und in Liechtenstein wurden zuletzt – zwischen dem 6. und dem 19. November – knapp 6'400 laborbestätigte
Covid-19-Fälle registriert. Die Zahl der Hospitalisationen mit laborbestätigtem Corona-Befund lag bei 324.
Auch in Deutschland greifen mehr und mehr Kliniken wieder zur Maskenpflicht. Am Universitätsklinikum Tübingen gilt solch ein Obligatorium seit vorletzter Woche für Besucher, ambulante Patienten und Mitarbeiter im direkten Patientenkontakt. Die
Uniklinik Marburg führte obendrein sogar eingeschränkte Besuchszeiten ein. Pro Patient wird nur eine Begleitperson gestattet. Auch empfiehlt das Haus, «vor einem Krankenbesuch eigenständig einen COVID-Schnelltest durchzuführen und bei positivem Ergebnis vom Besuch abzusehen.»