Spatenstich am LUKS

Am Luzerner Kantonsspital haben die Bauarbeiten für das neue Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin begonnen.

, 27. August 2015 um 13:31
image
  • luzerner kantonsspital
  • spital
  • neubauten
Punkt 9.30 Uhr setzten Spitalrat Peter Schilliger, Direktor Peter Fuchs und Verena  Briner, Departementsleiterin Medizin, zum ersten Spatenstich für das neue Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin am Luzerner Kantonsspital (LUKS) an. Der viergeschossige Neubau mit einer Länge von 77 Metern und einer Breite von 21.5 Metern wird nordseitig an den Sockel des Spitalzentrums gebaut. 
«Der Neubau bietet grosse betriebliche Chancen, da die eng verbundenen akutmedizinischen Funktionsbereiche - Intensivmedizin, Notfallmedizin, Aufwachraum, Anästhesie, Operationssäle und Radiologie - dadurch räumlich sehr eng zusammenrücken», sagt Spitalrat Peter Schilliger. Der Bezug ist auf Ende 2016 geplant. 
Das LUKS behandelt jährlich 39'464 stationäre Patientinnen und Patienten und verfügt über 516'630 ambulante Patientenkontakte. Das Zentrumsspital der Zentralschweiz ist das grösste nichtuniversitäre Spital der Schweiz. 

  • Medienmitteilung des LUKS zum Spatenstich vom 27. August 2015

Artikel teilen

Loading

Comment

Mehr zum Thema

image

Schaffhausen: Klares Ja für neues Spital

Auch die Bevölkerung von Schaffhausen zeigt, wie wichtig eine wohnortsnahe Spitalversorgung bleibt.

image

Weniger Regionalpolitik, mehr Tech: Wie das Spital neu gedacht werden soll

H+ will das Ende von Spitaltraditionen. Mit einer PwC-Studie skizziert der Verband ein Krankenhaussystem, das sich von regionaler Politik und bisheriger Planung verabschiedet – und zehntausende Stellen einspart.

image

Noch ein Preis für das neue Kantonsspital Baden

Der Neubau des KSB gewann am World Architecture Festival in Miami den Award in der Kategorie «Health». Die Jury würdigt den Bau als Prototyp heilender Architektur – dem in Baden allerdings noch ein Betonklotz im Wege steht.

image

Pharmagelder 2024: Zuwendungen an Schweizer Ärzte steigen leicht

2024 erhielten Ärzte, Spitäler und Fachgesellschaften zusammen 262 Millionen Franken – 16 Millionen mehr als im Jahr davor.

image

Regierung muss Lohn des LUKS-Präsidenten prüfen

195'000 Franken für den Spital-Verwaltungsrats Martin Nufer seien «ausufernd», kritisierte eine Politikerin.

image

Die 10-Prozent-Illusion der Schweizer Spitäler

Eine Betriebsrendite von zehn Prozent galt lange als Überlebens-Formel für Akutspitäler. Womöglich ist dieser Richtwert zu tief. Die Beratungsfirma PwC fordert mehr Effizienz – die Spitäler höhere Tarife.

Vom gleichen Autor

image

Pflege: Zu wenig Zeit für Patienten, zu viele Überstunden

Eine Umfrage des Pflegeberufsverbands SBK legt Schwachpunkte im Pflegealltag offen, die auch Risiken für die Patientensicherheit bergen.

image

Spital Frutigen: Personeller Aderlass in der Gynäkologie

Gleich zwei leitende Gynäkologen verlassen nach kurzer Zeit das Spital.

image

Spitalfinanzierung erhält gute Noten

Der Bundesrat zieht eine positive Bilanz der neuen Spitalfinanzierung. «Ein paar Schwachstellen» hat er dennoch ausgemacht.