Kantonsspital Baden als «rauchfrei» zertifiziert

Das Spital wurde für seine Anstrengungen in der Tabakentwöhnung und -prävention ausgezeichnet.

, 21. Januar 2016 um 13:29
image
  • spital
  • kantonsspital baden
  • kanton aargau
Im Kantonsspital Baden (KSB) kümmert sich eine Arbeitsgruppe um die Nikotinberatung und stellt für alle Mitarbeitenden inklusive Lernenden ein «ganzheitliches Angebot im betrieblichen Gesundheitsmanagement» bereit, wie es in einer Mitteilung heisst.
Für diese Arbeit hat sich das KSB nun auszeichnen lassen. Es erreichte Bronze im nationalen Zertifizierungsprozess und gilt damit gemäss den Standards als «rauchfrei». 
Die Standards umfassen «Anforderungen zur Rauchfrei-Strategie, Kommunikation und Qualifikation, Beratung und Tabakentwöhnung wie auch Evaluation und nachhaltige Implementierung». 

Ziel: Tabakentwöhnung bei allen Gesundheitsversorgern

Das FTGS ist die schweizerische Sektion der globalen gemeinnützigen Organisation ENSH Global Network for Tobacco Free Health Care Services. Ihr Hauptziel ist es, in Gesundheitsorganisationen weltweit eine gemeinsame Strategie in der Tabakprävention und -entwöhnung zu errichten. 
Mehr: 
ENSH: Internationale und nationale Zertifizierungen 
Artikel teilen

Loading

Comment

Mehr zum Thema

image

Sparprogramme reichen nicht: Das Spitaljahr im Check

Kooperationen, weniger Angebote, effizientere Abläufe, Schliessungen, Nullrunden bei den Löhnen: Die öffentlichen Akutspitäler haben viel getan, um die Finanznot zu bekämpfen. Fazit: So geht es trotzdem nicht weiter.

image

Spitäler 2025 und 2026: Bessere Margen – aber grosse Tarif-Fragezeichen

Die Finanzchefs der Schweizer Spitäler erwarten fürs Erste eine etwas bessere Rentabilität. Zugleich sorgt das neue Tarifsystem für Unsicherheit. Die Erwartungen reichen von Mehreinnahmen bis zu spürbaren Einbussen.

image

Die 10-Prozent-Illusion der Schweizer Spitäler

Eine Betriebsrendite von zehn Prozent galt lange als Überlebensregel für Akutspitäler. Womöglich ist dieser Richtwert inzwischen zu tief. Die Beratungsfirma PwC fordert mehr Effizienz – die Spitäler höhere Tarife.

image

Spitalhygiene: Geschlechtsneutrale WCs bergen ein Risiko

In schottischen Krankenhäusern wurden Damen-, Herren- und Unisex-Toiletten auf Keime geprüft. Heraus kamen drastische Unterschiede.

image

Eine Zusammenarbeit, vernetzt wie das Gefässsystem

Wie in den meisten anderen medizinischen Fachbereichen setzt das Spital Lachen auch in seinem Gefässzentrum auf eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit. Sie garantiert den Patientinnen und Patienten eine professionelle und ganzheitliche Diagnostik, Behandlung und Nachbehandlung.

image

Ressourceneffizienz bei Schweizer Spitälern

Interview von Unite mit Andrea Raida M.Sc., Projektleiterin Health Care Logistics am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, über Ergebnisse des Forschungsprojekts «Green Hospital»

Vom gleichen Autor

image

Pflege: Zu wenig Zeit für Patienten, zu viele Überstunden

Eine Umfrage des Pflegeberufsverbands SBK legt Schwachpunkte im Pflegealltag offen, die auch Risiken für die Patientensicherheit bergen.

image

Spital Frutigen: Personeller Aderlass in der Gynäkologie

Gleich zwei leitende Gynäkologen verlassen nach kurzer Zeit das Spital.

image

Spitalfinanzierung erhält gute Noten

Der Bundesrat zieht eine positive Bilanz der neuen Spitalfinanzierung. «Ein paar Schwachstellen» hat er dennoch ausgemacht.