Für das laufende Jahr rechnet die
Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich mit einem Anstieg der Gesundheitskosten von 2,8 Prozent. Für 2016 wird ein Wachstum von 3,2 Prozent vorausgesagt. Im vergangenen Herbst hatte die KOF noch mit einem Anstieg von 3,7 Prozent gerechnet. Die tiefere Rate liegt laut KOF an der Abschwächung der Konjunktur nach dem «Frankenschock». Dadurch sei mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit zu rechnen, was wiederum die Gesundheitsausgaben dämpfe.
Bis 2016 dürfte der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandprodukt auf 11,9 Prozent steigen. In den zehn Jahren vor 2012 war die Quote von 10,1 auf 10,9 Prozent angewachsen. Die neuste Studie umfasst den Zeitraum von 2013 bis 2016.