KSW nimmt wieder 150 Millionen Franken auf

Das Kantonsspital Winterthur muss demnächst seinen «Green Bond» für die Finanzierung seines neuen Hauptgebäudes zurückzahlen.

, 2. April 2025 um 12:58
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2022 wurde der Neubau des Kantonsspitals Winterthur fertig. | PD
Das Kantonsspital Winterthur (KSW) platziert eine Anleihe in der Höhe von 150 Millionen Franken zu 1,4 Prozent.
CEO Guido Speck zeigt sich mit dem Resultat zufrieden: «Die erfolgreiche Refinanzierung macht deutlich, dass das KSW nicht nur eine hohe Anziehungskraft für Patientinnen und Patienten hat, sondern auch Investoren zu überzeugen vermag. Wir konnten den tiefsten Coupon für eine Spital-Anleihe in den letzten drei Jahren erzielen.»
Die Anleihe dient unter anderem der Refinanzierung des in den nächsten Monaten fälligen Green Bonds über 100 Millionen Franken. Diesen hatte das KSW 2021 für die Finanzierung ihres Neubaus aufgenommen, der nach Minergie-P-Eco-Standard erstellt wurde.
Zudem beschafft sich das KSW mit der neuen Anleihe Mittel für weitere Investitionsvorhaben, schreibt das Spital in seiner Mitteilung.
Das KSW hat eine Eigenkapitalquote von 47,6 Prozent.
  • Spital Männedorf: Rückendeckung der Gemeinden. Heute tun sich Spitäler schwer mit Krediten. Damit das Spital Männedorf eine auslaufende Anleihe ablösen kann, spannen die Trägergemeinden einen Sicherheitsschirm auf.
  • Zürich errichtet eine weitere Stütze für das USZ. Der Kanton nimmt auf dem Kapitalmarkt Geld auf und reicht es ans Universitätsspital weiter.

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