Kispi: Krisenstart statt Schonfrist

Kaum im Amt, schon im Ausnahmezustand: Die neue Kispi-CEO Julia Hillebrandt und Stiftungsratspräsident Oliver Sack blicken auf ihren ersten Monat im neuen Amt zurück.

, 2. Februar 2026 um 15:15
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Seit einem Monat im Amt: Julia Hillebrandt, CEO des Universitäts-Kinderspitals Zürich; Oliver Sack, Präsident der Eleonorenstiftung. Bild: PD
Am 26. November 2025 berichtete Medinside, dass Norman Franz die Direktion der Rehaklinik Wald übernehmen werde. Er folgt damit auf Julia Hillebrandt, die Anfang 2026 die Leitung des Universitäts-Kinderspitals Zürich (Kispi) antritt.
Erst einen Monat nach Amtsantritt von Julia Hillebrandt schreibt nun die Medienabteilung des Kispi eine Mitteilung über die Stabsübergabe: «Mit Crans-Montana hatten wir hier dringendere Themen.»

Beide Spitzen neu besetzt

Neu auf ihrem Posten ist nicht nur Julia Hillebrandt als CEO des Universitäts-Kinderspitals Zürich. Neu ist auch Oliver Sack als Präsident der Eleonorenstiftung, der Trägerstiftung des Kinderspitals.
Bereits seit dem ersten Tag in der neuen Funktion standen Oliver Sack und Julia Hillebrandt in der Crans-Montana-Task-Force des Kinderspitals im Einsatz. «Meine erste Task-Force-Sitzung habe ich auf dem Weg nach Zürich aus dem Auto eröffnet, während ich vorzeitig aus den Skiferien zurückgekehrt bin», wird Hillebrandt in der Medienmitteilung zitiert.
Im Kispi habe sie ein Team angetroffen, das mit riesigem Einsatz und Fokus, grosser Energie und Entschlossenheit äusserst professionell und interdisziplinär zusammengearbeitet habe.

Hoher Besuch aus Italien

Am 9. Januar besuchte der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella das Kinderspital, um den Familien und den Angehörigen Trost zu spenden und allen Mitarbeitenden des Spitals seinen Dank auszudrücken.
Gemäss Medienmitteilung hat das neue Kinderspital in der Lengg die Möglichkeiten für eine familienfreundliche Spitzenversorgung erweitert. So gebe es dank dem Neubau im Vergleich zu früher eine dreimal höhere Kapazität für brandverletzte Kinder und Jugendliche.
Insgesamt wurden im Kinderspital neun Brandopfer aus Crans-Montana behandelt. Ende Januar befanden sich nach Verlegungen und ersten Entlassungen noch fünf Verletzte in Behandlung, zwei davon auf der Intensivstation.
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