Das Spital Savognin schreibt rote Zahlen, die Zahl der Patienten sinkt. Dieses Jahr musste die Gemeinde Surses zwei Millionen Franken zum Betrieb beisteuern. Letzten September diskutierten die Verantwortlichen, ob sie das Spital nur noch saisonal betreiben oder Abteilungen schliessen sollen.
Nun zeichnet sich aber eine andere Lösung ab, wie das
«Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF meldet. Die Gemeinde will dem Center da Sanadad jährlich einen fixen Beitrag von einer halben Million Franken zukommen lassen. Dies bis ins Jahr 2032.
Verwaltungsratspräsident Luzi Thomann und Spitaldirektor Stefan Schumacher sind zuversichtlich, dass sich so der ganze Betrieb – mit Spital, Notfall, Altersheim, Arztpraxis und Physiotherapie – aufrecht erhalten liesse. Es sollte in den nächsten Jahren auch keine Entlassungen geben.
Gemeindepräsident Daniel Wasescha glaubt, dass der jährliche Fixbeitrag eine gute Lösung sei. Sonst müsste sich das Spital Savognin einem anderen Spital in der Region anschliessen und sich dort ebenfalls an den Verlusten beteiligen. Das könne dann bis zu einer Million Franken kosten.
Voraussichtlich im Februar wird die Bevölkerung über den Spitalbeitrag abstimmen.
- Letzten Herbst hatte das Spital noch Pläne, einen Saisonbetrieb einzuführen: Von April bis November wäre die Bettenstation geschlossen worden.
- Weil vier Verwaltungsräte und der Direktor zurücktraten, musste das Spital Savognin im Juni eine neue Führung suchen: Umbau an der Spitze.