Spital Wetzikon: Ein GL-Mitglied weniger

Urs Eriksson hat die Geschäftsleitung bereits verlassen.

, 2. Mai 2024 um 06:43
image
Urs Eriksson, Ärztlicher Direktor Innere Medizin. Bild: PD
Nachdem Mitte April CEO Matthias P. Spielmann das angeschlagene Spital Wetzikon per sofort verlassen hatte, ist auch Urs Eriksson – bislang Ärztlicher Direktor am GZO – nicht mehr Teil der Geschäftsleitung.
Eriksson werde sich wieder auf die Leitung des Departements Innere Medizin konzentrieren, heisst es aus dem Spital Wetzikon. Bis eine Nachfolge gefunden werde, übernehme Chantal Breitenstein, stv. Ärztliche Direktorin und Chefärztin Anästhesie seine Aufgaben.
Das Spital bedauert, aus personalrechtlichen Gründen derzeit keine weiteren Auskünfte erteilen zu können, heisst es weiter.

Geschäftsleitung

Die Geschäftsleitung besteht nun aus Hansjörg Herren (CEO ad.), Chantal Breitenstein, Judith Schürmeyer (COO) und Daniel J. Müller (CFO).
  • Auch das GZO Spital Wetzikon baut Stellen ab

  • GZO Spital wetzikon
  • spital
Artikel teilen

Loading

Kommentar

Mehr zum Thema

image

GZO Spital Wetzikon: Querschüsse vor der Abstimmung

Offenbar kritisiert die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli kurz vor der Abstimmung mangelnde Transparenz der Spitalleitung und bekräftigt: Unterstützung vom Kanton gibt es nicht.

image

GZO Spital: Nationale Zertifizierung für Behandlung von Beckenbodenleiden

Die Frauenklinik in Wetzikon ist als erstes Schweizer Spital in den Qualitätsverbund Beckenboden aufgenommen worden.

image

Spital Wetzikon: Abstimmung über Finanzhilfe steht bevor

Neun von zwölf Gemeinden stimmen am 30. November über eine Finanzhilfe von rund 50 Millionen Franken für das GZO ab – in Gossau empfiehlt die Rechnungsprüfungskommission eine Ablehnung.

image

GZO Spital Wetzikon gibt Kinderarztpraxis auf

Wegen der hohen Dichte an Kinderarztpraxen in der Region und aus wirtschaftlichen Gründen wird das GZO Spital Wetzikon seine Kinderarztpraxis Ende Februar 2026 schliessen.

image

Pharmagelder 2024: Zuwendungen an Schweizer Ärzte steigen leicht

2024 erhielten Ärzte, Spitäler und Fachgesellschaften zusammen 262 Millionen Franken – 16 Millionen mehr als im Jahr davor.

image

Die 10-Prozent-Illusion der Schweizer Spitäler

Eine Betriebsrendite von zehn Prozent galt lange als Überlebens-Formel für Akutspitäler. Womöglich ist dieser Richtwert zu tief. Die Beratungsfirma PwC fordert mehr Effizienz – die Spitäler höhere Tarife.

Vom gleichen Autor

image

Patrick Bader wird Chefarzt am Kantonsspital Glarus

Ab Oktober 2026 übernimmt Patrick Bader die Leitung der Medizinischen Klinik und des Departements Medizin am Kantonsspital Glarus. Er folgt auf Thomas Brack, der nach über 20 Jahren am KSGL in den Ruhestand tritt.

image

Schweiz lockert Regeln für Blutspender

Ab Anfang Februar dürfen in der Schweiz wieder mehr Menschen Blut spenden – darunter Personen mit früheren Transfusionen, längeren Aufenthalten in Grossbritannien oder nach bestimmten medizinischen Eingriffen.

image

PDAG: Weniger Fremdpersonal, höhere Patientensicherheit

Seit einem Jahr können Mitarbeitende der Psychiatrischen Diensten Aargau ihre Dienste flexibel gestalten – die Kosten für externe Fachkräfte sinken seither, CIRS-Meldungen gehen zurück.