So definieren die Gesundheitsdirektoren «Rehabilitation»

Erstmals liegt in der Schweiz eine Empfehlung zum einheitlichen Verständnis des Begriffs Rehabilitation vor.

, 25. November 2022 um 14:06
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Reha soll helfen, den Alltag möglichst unabhängig zu gestalten. | Symbolbild Freepik
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Die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) schärfen den Begriff Rehabilitation. Bislang hat eine Definition gefehlt, die für die Kantone bei der Spitalplanung und Leistungsauftragsvergabe massgebend wäre, wie die GDK mitteilt.
Dabei stützt sich die neue Empfehlung auf eine Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Demzufolge sollen die Kantone unter Rehabilitation «eine Reihe von Massnahmen verstehen, die zum Ziel haben, die Fähigkeiten einer gesundheitlich beeinträchtigten Person zur Interaktion mit ihrer Umwelt zu verbessern und ihre Behinderung im Alltag zu mildern.»
Die GDK verabschiedet gleichzeitig eine Empfehlung für die Rehabilitations-Planung und definiert die verschiedenen Reha-Bereiche. Darüber hinaus legt die Gesundheitsdirektoren-Konferenz Qualitätsanforderungen an Reha-Kliniken und -Abteilungen vor.
Die Umsetzung der Empfehlungen wird gemäss GDK Zeit in Anspruch nehmen und gestaffelt erfolgen, da die Kantone unterschiedliche Planungshorizonte haben.
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