USB: Fallzahlen übersteigen das Rekordjahr 2019

Trotz Coronakrise: 2021 wurden 40'144 Patientinnen und Patienten am Universitätsspital Basel stationär betreut. Damit liegen die Zahlen über den Rekordzahlen von 2019.

, 24. Januar 2022, 14:11
image
  • universitätsspital basel
  • fallzahlen
  • coronavirus
«Die Fallzahlen steigen weiter an», schreibt das Universitätsspital Basel (USB) in seiner aktuellen Medienmitteilung. Konkret: 40'144 Patientinnen und Patienten hat das Basler Unispital 2021 stationär betreut. Damit liegt es um 8,2 Prozent über dem Pandemie-Jahr 2020 (37'095); mit einem Plus von 4,2 Prozent aber auch über dem Niveau des Rekordjahres 2019 (38'530). 
«Nach dem Ausnahmejahr 2020 ist das USB wieder auf seinem strategischen Kurs des qualitativen Wachstums, auch wenn die Pandemie nach wie vor sehr spürbar bleibt», gibt das USB zu denken. Bei den ambulanten Leistungen liege man voll auf Kurs, «hier ist ein Plus von rund 9,5 Prozent gegenüber 2020 zu verzeichnen und – wesentlich aussagekräftiger – ein Plus von 5,5 Prozent gegenüber dem bis anhin besten Geschäftsjahr 2019.
Es zeige sich, dass die Zentrumsleistungen sowohl in der Grundversorgung, als auch in der universitären und hochspezialisierten Medizin, immer stärker nachgefragt würden und der Druck auf die grossen Zentren weiter zunehme. 
Besonders stark gestiegen sind laut USB die Patientenzahlen im Notfallzentrum, in der Inneren Medizin, und in der Neurologie. Nun will sich das Haus auf die Herausforderungen der kommenden Jahre vorbereiten. 
Mit der Strategie 2025, der Einführung der Departementsstruktur und dem Vorantreiben der Arealplanung, seien bereits wichtige Schritte gemacht worden. «Dank diverser Massnahmen bei den Anstellungsbedingungen und der Rekrutierung, konnten bereits zusätzliche Mitarbeitende gewonnen werden», ist weiter zu lesen. 
Artikel teilen

Loading

Comment

Home Delivery
2 x pro Woche. Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Covid-Impfung: Neue Empfehlung für das Gesundheitspersonal

Eine Auffrischimpfung bietet gemäss BAG dem Gesundheitspersonal einen gewissen kurzzeitigen Schutz vor Infektion mit Erkrankung. Zudem könne eine erneute Impfung Arbeitsausfälle reduzieren.

image

Erstmals Hinweis auf Wirksamkeit von LSD bei Angsterkrankung

Lysergsäurediethylamid – kurz LSD – kann bei Angsterkrankungen Erleichterung bringen. Dies zeigt eine neue Studie der Klinischen Pharmakologie und Toxikologie des Universitätsspitals Basel.

image

Covid: Künstliche Intelligenz soll Mutanten erfassen

ETH-Forschende haben eine neue Methode entwickelt. Diese soll Antikörpertherapien und Impfstoffe hervor bringen, die gegen zukünftige Virusvarianten wirksam sind.

image

So viele potenzielle Lebensjahre gingen durch Corona verloren

Die Krankheit Covid-19 war 2020 die dritthäufigste Todesursache in der Schweiz. Dies geht aus der aktuellen Todesursachenstatistik hervor.

image

Unispital-Generalsekretär hat neuen Job bei Biotech-Firma

Burkhard Frey arbeitet neu als Chief Commercial Officer bei Swiss Rockets. Er war zehn Jahre als Generalsekretär des Universitätsspitals Basel (USB) tätig.

image

Covid19: St.Galler Forscher finden Ursache für Atemprobleme

Wissenschaftler um das Kantonsspital St.Gallen (KSSG) lösen das Rätsel um die Atemnot bei Covid-Patienten. Im Zentrum stehen Immunglobuline und Surfactant-Proteine.

Vom gleichen Autor

image

Schaffhausen: Spitalrat befördert Boris Jung

Die Spitäler Schaffhausen haben den bisherigen Oberarzt zum Leitenden Arzt für ambulante Psychiatrie ernannt.

image

Künstliche Intelligenz: Ärzte setzen Fragezeichen – und stellen Forderungen

Sie verändert das Gesundheitswesen «tiefgreifend» und fordert heraus: die künstliche Intelligenz. Die FMH will diesen Wandel begleiten und setzt mit einer Broschüre ein Zeichen.

image

Annette Ciurea verlässt das Spital Männdorf

Die Ärztin wechselt in die Geschäftsleitung von Age Medical. Dort soll sie mitunter Angebote rund um die Palliative Geriatrie weiterentwickeln.