Das
Spital Limmattal erzielte im letzten Geschäftsjahr ein operatives Betriebsergebnis von 21,4 Millionen Franken (EBITDA) und einen Gewinn von 11,3 Millionen Franken.
Das Akutspital bildet den Hauptteil des Verbands, der für medizinische Grundversorgung im Limmat- und Furttal zuständig ist; es behandelt jährlich rund 75'000 Patienten und beschäftigt gut 1'200 Personen.
Hinzu kommt das Pflegezentrum, das 0,5 Millionen Franken zum operativen Gewinn 2015 beitrug, sowie der Rettungsdienst mit einem Jahresgewinn von 0,35 Millionen Franken.
Auf der anderen Seite schlugen beim Neubauprojekt «LimmiViva» ungeplante Umfinanzierungskosten mit 8,1 Millionen Franken zu Buche. Nach weiteren Aufwendungen für das Bauprojekt ergab sich am Ende ein Verbands-Gewinn von 0,9 Millionen Franken.
Im Vorjahr hatte die Zahl hier 5,2 Millionen Franken betragen.
Mit seinem EBITDA von gut 21 Millionen Franken erreicht das Spital Limmattal eine Marge von 13,1 Prozent.
Zum Vergleich: Das Wirtschaftsprüfungsunternehmen
PwC rechnete unlängst vor, dass ein Schweizer Spital zur nachhaltigen Refinanzierung seiner Infrastruktur eine EBITDA-Marge von 10 Prozent benötigt; im Schweizer Durchschnitt liegt die Quote bei 6 bis 7 Prozent.
Wachstum im Einklang mit der Bevölkerung
Im stationären Bereich stiegen die Fallzahlen des Spitals Limmattal im letzten Jahr um 3,6 Prozent – womit knapp 11'000 Patienten auf den Stationen betreut wurden. Dieses Wachstum sei «im Sinne der Strategie», so die Mitteilung aus Schlieren.
Gemäss dem Auftrag der Trägergemeinden will das Spital Limmattal im Einklang mit der Bevölkerung im Einzugsgebiet wachsen.
Und das Wachstum in den Verbandsgemeinden betrug zwischen Januar 2012 und Dezember 2015 rund 7,7 Prozent. Im gleichen Zeitabschnitt legte die Anzahl stationärer Patienten um 8,1 Prozent zu. Unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung (älter werdende Bevölkerung) wächst das Spital Limmattal also entsprechend dem selbstgesetzten Rahmen.