Spital Uster erhält Neonatologie

Zuvor mussten jährlich etwa 30 bis 40 Säuglinge aus der Region in Zentrumsspitäler verlegt werden.

, 19. Mai 2015, 21:00
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Im Spital Uster werden neu auch kranke Neugeborene sowie Schwangere mit drohender Frühgeburtlichkeit betreut. In der neuen Neonatologie-Abteilung überwachen und behandeln Kinderärzte und Pflegefachfrauen Säuglinge mit Anpassungsschwierigkeiten ab der 34. Schwangerschaftswoche.
Eröffnet wurde die Abteilung Mitte Mai. «Wir können jetzt auch kranke Neugeborene ab der 34. Schwangerschaftswoche und mit einem Geburtsgewicht ab 2000 Gramm überwachen und behandeln», sagt der Chefarzt der Frauenklinik im Spital Uster, Mihailo Sekulovski: «Somit vermitteln wir den werdenden Eltern das gute Gefühl, dass sie mit ihren Neugeborenen auch in schwierigen Situationen bei uns die optimale Behandlung erhalten.»

Steigender Bettenbedarf, schweizweit

Bisher mussten pro Jahr 30 bis 40 kranke Säuglinge vom Spital Uster ins Universitätsspital Zürich oder in Kinderkliniken verlegt werden. Auch mussten mehrere Schwangere wegen drohender Frühgeburtlichkeit noch vor der Geburt in ein Zentrumsspital überwiesen werden.
Im Hintergrund steht, dass schweizweit Betten für kranke Neugeborene fehlen. Auch in der Region Uster wächst mit den Bevölkerungs- und Geburten­zahlen auch der Bedarf an einer wohnortnahen, ganzheitlichen Geburtsversorgung. Ver­waltungs­rat und Spitalleitung genehmigten vor einem Jahr das Neonatologie-Konzept.
Damit will das Spital Uster auch die strategische Ausrichtung als leistungsfähiges Diagnostik- und Therapiezentrum unterstreichen.

  • Zur Mitteilung des Spitals Uster

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