Spital setzt auf Flugrettung mit Alpine Air Ambulance

Rettungssanitäter und Notärzte des Spitals Limmattal werden zukünftig im Rotationsmodus in der Flugrettung eingesetzt.

, 23. Juli 2020, 07:00
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Das Spital Limmattal und das Luftrettungs-Unternehmen Alpine Air Ambulance (AAA) bauen gemeinsam eine Zusammenarbeit auf. So werden zukünftig ausgewählte Rettungssanitäter und Notärzte im Rotationsmodus in der Flugrettung eingesetzt. Im Gegenzug kann der Notarzt der Flugrettung bei entsprechender Verfügbarkeit bei bodengestützten Rettungen zum Einsatz kommen, wie das Spital mitteilt. 
Die Kooperation geht auf die «äusserst positiven» Erfahrungen während der ersten Welle der Coronavirus-Pandemie hervor. Der Helikopterlandeplatz des Spitals Limmattal stand während dieser Zeit als Standort der Flugrettungs-Organisation für Einsätze rund um Covid-19-Patienten zur Verfügung.

Bereits über 30 Einsätze geleistet

Das Resultat der Zusammenarbeit sei nebst einer besseren Versorgungsqualität eine Verkürzung der Einsatzzeiten und einer Erhöhung der verfügbaren Kapazitäten, heisst es weiter. In den vergangenen Wochen haben bereits 36 Rettungseinsätze in den umliegenden Gemeinden des Spitals stattgefunden, die meisten betrafen Kinder.
Das Luftrettungs-Unternehmen verfügt über eine Bewilligung für Ambulanzeinsätze sowie eine Rettungsdienst-Bewilligungen der Kantone Aargau und Zürich. Alpine Air Ambulance ist Logistikpartner von Swisstransplant und für sämtliche Organtransporte zuständig. Das Unternehmen wurde 2011 als Gemeinschaftsunternehmen des Touring Club Schweiz (TCS) und der Lions Air Group gegründet. Der TCS ist inzwischen ausgestiegen.   
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