Spital Lachen eröffnet neue Privatstation

Der neue Teil bietet einen angepassten Standard – und hilft nun auch, die Kapazitätsprobleme der jüngsten Zeit zu entschärfen.

, 19. Mai 2017, 13:48
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Nach einem halben Jahr Bauzeit ist die neue Privatstation des Spitals Lachen nun betriebsbereit – gestern fand die offizielle Eröffnung statt. Damit stehen dem Spital 12 neue Zimmer für zusatzversicherte Patienten zur Verfügung. 
Das Spital Lachen reagiert damit die steigende Nachfrage nach spezialisierten Angeboten. «Die bauliche Erweiterung ist Teil der Unternehmensstrategie», sagte Bernadette Bachmann, die stellvertretende Verwaltungsratspräsidentin, bei der Eröffnung.

Mehr Flexibilität

Denn damit soll das vorgesehene Patientenwachstum für die nächsten zehn Jahre abgedeckt werden. Bereits im Frühjahr waren die Stationen regelmässig an die Kapazitätsgrenze gestossen, wodurch Patienten mit längeren Wartezeiten für geplante Eingriffe rechnen mussten. Diese Zunahme sei stark auch auf die Kooperation mit der Etzelclinic aus Pfäffikon zurückzuführen.
Die zusätzlichen Betten geben dem Spital nun eine flexiblere Planbarkeit. Die neuen Zimmer sind für die Klinikschwerpunkte Chirurgie, Orthopädie und Gynäkologie bestimmt. Sie ergänzen die bestehende interdisziplinäre Privatstation, die mehrheitlich von medizinischen Patienten belegt wird.
Die neue Privatstation ist klimatisiert und bietet eine Lounge mit Badge-Zutritt für alle zusatzversicherten Patienten des Spitals Lachen. Auch die Leistungen der Hotellerie wurden für diese Versicherungsgruppen nochmals angepasst. 
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