Spital Grabs erhält einen zusätzlichen MRT

Die Auslastung der Kernspin-Tomographie stieg letztes Jahr um 13 Prozent.

, 15. März 2017, 14:40
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Die Radiologie im Spital Grabs hatte im vergangenen Jahr eine höhere Auslasgunt: Insgesamt wurden 11,7 Prozent mehr Leistungen für stationäre und 6,6 Prozent mehr Leistungen für ambulante Patienten erbracht als 2015.
Dieses Ergebnis sei nicht zuletzt wegen der neuen Zusammenarbeit mit der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin am Kantonsspital St. Gallen erreicht worden, so die Mitteilung der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland, zu der das Spital Grabs gehört. 

Wohl ab Herbst in Betrieb

Allerdings führe der Patientenzuwachs vor allem bei der Kernspintomographie zu Engpässen, die mit Wartezeiten für die Patienten verbunden sind. «Hier hatten wir 2016 ein Plus bei der Auslastung von fast 13 Prozent zu verzeichnen, wodurch es aktuell zu längeren Wartezeiten kommen kann», sagt Björn Stinn, ärztlicher Leiter der Radiologie in der SR RWS.
Deshalb plant die Spitalregion eine Ausweitung des radiologischen Angebots in Grabs. «Ein Standort am Spital Grabs ist ideal, um Synergien zu nutzen, und um eine bessere Erreichbarkeit für die Region Buchs und Liechtenstein zu erzielen», sagt CEO Stefan Lichtensteiger.
Laufen die Vorbereitungsarbeiten nach Plan, könnte ein weiterer MRT bereits im Herbst in Betrieb genommen werden.
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