Raucher schwindeln oftmals in Stopp-Raucher-Programmen

Haben Sie aufgehört mit dem Rauchen? Ja, behaupten die Teilnehmer in Studien zum Rauchstopp. Fast die Hälfte davon lügt, wie eine Erhebung in den USA zeigt.

, 24. August 2017, 10:01
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In Raucherentwöhnungsstudien ist es wichtig zu überprüfen, ob die Teilnehmer tatsächlich mit dem Rauchen aufgehört haben. Zu diesem Schluss kommen Forscher um Taneisha Scheuermann von der Universität Kansas in einer US-Studie.
Von insgesamt über 4’200 Teilnehmer einer Stopp-Raucher-Studie gaben rund 820 an, sie hätten das Rauchen in den letzten sieben Tagen unterlassen. Eine objektive Speichelüberprüfung zeigte aber ein anderes Bild: Bei mehr als 40 Prozent wurde das Alkaloid Cotinin nachgewiesen.
Scheuermann Taneisha et al. «Accuracy of self-reported smoking abstinence in clinical trials of hospital-initiated smoking interventions», in: «Addiction». 23. August 2017.
Die Rate sei sogar noch höher. Denn viele Teilnehmer waren nicht bereit gewesen, eine Speichelprobe abzugeben. Trotz Bezahlung. Diese wurden aus der Studie ausgeschlossen. Genau so wie Raucher, die auf Nikotinsubstitute wie rauchloser Tabak, Patch oder E-Zigaretten auswichen.
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