Sponsored

Der ORBIS U Frame wird pilotiert

«Willkommen bei ORBIS» – seit vielen Jahren begrüsst ORBIS NICE seine Anwender mit diesen Worten. Als Marktführer im deutschsprachigen Raum hat ORBIS täglich viele tausend Nutzer aus allen Arbeitsbereichen eines Krankenhauses.

image
Der ORBIS U Frame in der Darstellung auf einem Tablet
  • digitalisierung
  • trends
Um den wachsenden Anforderungen im Rahmen der Digitalisierung sowie den Ansprüchen an eine moderne Benutzererfahrung gerecht zu werden, arbeitet Dedalus seit 2016 an einer grundlegenden Erneuerung von ORBIS: ORBIS U. Die ersten ORBIS U- Funktionalitäten sind bereits seit 2017 im Echtbetrieb. Dabei bleiben wir unserem holistischen Ansatz treu und ermöglichen die abwärtskompatible Einbettung der ORBIS U-Funktionalitäten in ORBIS NICE, sodass stets eine durchgängige Unterstützung der Workflows gewährleistet ist.
Inzwischen haben wir den funktionalen Umfang von ORBIS U so weit ausgebaut, dass ORBIS U im Jahr 2023 erstmals aus der «alten Welt» herausgelöst und getrennt von NICE verwendet werden kann. Ermöglicht wird dies durch den ORBIS U Frame, der momentan die Pilotierungsphase durchläuft und alle Vorteile der neuen, modularen Architektur nutzbar macht.
Umstellung von ORBIS NICE auf ORBIS U
Vom Kreiskrankenhaus über große Unikliniken, Klinikverbünde und Spezial- oder Rehakliniken – ORBIS- Kunden sind unterschiedlich. ORBIS erlaubt es, diesen Unterschieden durch das Parametrieren kunden- spezifischer Inhalte gerecht zu werden. Eine «Big-Bang»-Umstellung von NICE auf ORBIS U sowie damit verbundene Migrationsaufwände kommen daher nicht in Frage. Vielmehr ist die Umstellung als evolutionärer Prozess geplant, der von jedem Kunden in individuellem Tempo vorgenommen werden kann. Ein Meilenstein auf diesem Weg ist nun die Einführung des ORBIS U Frames.


image
ORBIS U Stationsgrafik im NICE-Frame

image

Was ist der ORBIS U Frame?
Der ORBIS U Frame ist die Plattform, die die individuellen ORBIS U-Applikationen (Apps) für die Anwender verwaltet und orchestriert. Zudem stellt der ORBIS U Frame, ähnlich wie der ORBIS NICE Frame, grundlegende und zentrale Funktionalitäten bereit. Hierzu zählen insbesondere der Login, die Navigation zwischen den Applikationen und das Verwalten verschiedener Kontextinformationen, beispielsweise der Organisationseinheit oder der Benutzerrollen.

Neuerungen und Vorteile
Im Vergleich zum ORBIS NICE Frame bringt der ORBIS U Frame zahlreiche Neuerungen und Vorteile.
Check-in
Nach dem Login im ORBIS U Frame hat jeder Nutzer die Möglichkeit, mithilfe des ORBIS U «Check-ins» sämtliche Zuständigkeitsbereiche für die bevorstehende Schicht zu definieren. Insbesondere Nutzern, die im Laufe ihres Arbeitstages mehrere Stationen oder Fachabteilungen bedienen müssen, wird so der häufige «Benutzerwechsel» erspart und alle relevanten Inhalte können im Schnellzugriff angeboten werden.
Mehrere Fenster auf mehreren Monitoren
In ORBIS NICE werden alle Inhalte in einem einzigen Fenster verwaltet. Der ORBIS U Frame ermöglicht am Desktop-PC mehr Flexibilität: Einzelne Apps oder ganze Akten lassen sich in separaten Fenstern herauslösen, um beispielsweise mehrere Monitore parallel zu nutzen. Auf diese Weise kann etwa ein Monitor für das Erfassen von Daten verwendet werden, während ein anderer für das Sichten von Informationen und Befunden im Einsatz ist.



image
Medical Case

Desktop und Tablet gleichwertig unterstützt
Eine weitere Neuerung ist die Unterstützung mobiler Endgeräte wie Tablets, denn ORBIS U ist von Anfang an sowohl für mobile Endgeräte als auch für Desktop-Computer konzipiert. Dank Responsive Design – die Software passt sich gewissen Faktoren wie Bildschirmgröße und Eingabemethode1 automatisch an – bietet ORBIS U eine intuitive Bedienerfahrung auf allen Geräten – nicht mehr der Nutzer folgt dem System, sondern das System begleitet den Nutzer überall hin.
Ganzheitliche Patientensicht
Während in ORBIS NICE jede Fallakte jeweils separat geöffnet werden muss, bietet ORBIS U – selbstver- ständlich unter Einhaltung der Datenschutzanforderungen – eine zusammengefasste Sicht auf alle Daten eines Patienten, unabhängig davon, aus welchem Fall diese stammen. So können klinische Nutzer sich ganz auf die Behandlung der Patienten fokussieren. Die Suche nach relevanten Daten aus Altfällen entfällt. Natürlich ist eine fallspezifische Sicht auf die Patientendaten auch weiterhin möglich.
My Patients
Ein vollständig neues Bedienkonzept ist «MyPatients»: Die Funktion zeigt eine Liste von ausgewählten Patienten im Seitenbereich an. Denkbar ist hier zum Beispiel eine Liste der während einer Visite zu besuchenden Patienten in der Reihenfolge des Rundgangs. Befindet man sich nun beispielsweise in der Patientenkurve, so lässt sich mit nur einem Klick in die Patientenkurve des nächsten Patienten auf der Liste springen.
Technologie
Möglich wird das alles durch die modulare Drei-Schicht-Microservice-Architektur und die plattform- unabhängige Webtechnologie, die ORBIS U zugrunde liegen. In diesem System wird jede App als «Microservice» gebaut. Microservice bedeutet, dass jede App ein einzelner, technisch separater2 Baustein des großen Ganzen ist, der unabhängig von allen anderen Bausteinen entwickelt, installiert und betrieben werden kann. Das Gegenstück hierzu ist eine monolithische Architektur wie bei ORBIS NICE. Hier ist das System ein großer, in sich geschlossener Block, der sich nur als Ganzes verändern lässt. Die Microservice-Architektur von ORBIS U erlaubt es jedem Kunden, individuell zu entscheiden, welche ORBIS U App wann installiert und in Betrieb genommen werden soll.
Jeder einzelne Microservice stellt hierbei eine Drei-Schicht-Applikation dar, die in Datenhaltung, Logik und Frontend aufgeteilt ist. Die Kombination aus Microservices und Drei- Schicht-Applikationen ermöglicht ein Höchstmaß an Skalierbarkeit und bereitet den Weg für zukünftige Betriebsszenarien, wie zum Beispiel Private und Public Cloud, vor. Auch das Frontend einschließ- lich des U Frames basiert auf einer Microservice-Architektur und bietet entsprechende Vorteile. Neue Funktionalitäten und UI-Elemente können im ORBIS U Frame als Single Page Application zur Laufzeit hinzugefügt werden. Sie erscheinen dann gemäß der Nutzerberechtigung ohne Neustart oder manuellen Eingriff. Die einzelnen Bausteine fügen sich durch den ORBIS U Frame zu einem lückenlosen, holistischen Gesamtsystem zusammen. Mit der Umstellung auf den ORBIS U Frame wird ORBIS U erstmals vollständig zur leichtgewichtigen Webapplikation, die auf Desktop- Endgeräten (PC und Mac) und Tablets (z. B. iPad) lauffähig ist.
Bedienphilosophie ORBIS U Frame
Nicht nur technologisch ähnelt der ORBIS U Frame einem Webbrowser – auch die Benutzerführung ist diesem Konzept nachempfunden. Geöffnete Arbeitsbereiche und Akten werden in Tabs organisiert, wobei der Zugriff auf den Homescreen immer nur einen Klick entfernt ist. Auch wenn zahlreiche Tabs geöffnet sind, bleibt der Überblick durch das «Geöffnete Seiten»-Menü jederzeit erhalten. Beliebige Apps und Screens lassen sich als nutzerspezifische Favoriten in den Schnellzugriff setzen, ähnlich den Lesezeichen im Browser. Außerdem können das Farbschema und die bevorzugte Eingabemethode angepasst werden. Nutzer, die mit der Bedienung eines Webbrowsers vertraut sind, erlernen die Funktionsweise des ORBIS U Frames schnell und intuitiv.
U Frame in zwei Versionen
Den ORBIS U Frame bieten wir als Standard-Version mit vollem Funktionsumfang für Desktop und Tablet an sowie als Kompaktversion, die speziell auf Tablets und jeweils eine bestimmte Nutzergruppe angepasst ist. Ein Beispiel ist «ORBIS U Kompakt Nursing». Diese Version bietet alle Systemfunktionen, die eine Pflegekraft unterwegs auf Station benötigt, bleibt aber reduziert und einfach zu bedienen. Auf alle Funktionalitäten, die für den Anwendungsfall nicht benötigt werden, verzichtet die Kompaktversion.
1) Eingabemethoden sind zum Beispiel Maus- und Tastaturbedienung oder Touchbedienung.
2) Funktionale Abhängigkeiten zu anderen Apps oder Services, die für den Echtbetrieb unabdingbar sind, können dennoch bestehen. Die hier beschriebene Betrachtung beschreibt ausschließlich die rein technischen Abhängigkeiten.
Mehr erfahren!
image
Der ORBIS U Frame Homescreen


Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Nur jede zehnte Person nutzt Telemedizin in der Schweiz

Eine Studie der Universität Luzern und der Medizinalprodukte-Firma B. Braun Medical zeigt: Trotz seltener Nutzung von Telefon oder Video sind Potenziale vorhanden.

image

Integrierter Stroke-Patientenpfad: Denkanstösse zur Optimierung des aktuellen Stroke-Patientenpfades in der Schweiz

Überall wird von Value-based Healthcare [VBHC] und integrierter Versorgung gesprochen. Doch wie geht das? Basierend auf Interviews mit Expert:innen und aktueller Literatur haben wir VBHC- Prinzipien auf den Stroke-Patientenpfad angewandt.

image

Umdenken von Betriebsmodellen zur Verbesserung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften

Terumo und Alcon haben ihre Systeme umgestaltet, um abteilungsübergreifende Verbindungen zu schaffen und sich auf die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften in jeder Phase des Produktlebenszyklus zu konzentrieren.

image

Nun kommt die Foto-Analyse von Mahlzeiten

Forschende der Universitäten Bern und Zürich haben eine App entwickelt, die bewerten kann: Ist eine Mahlzeit gesund oder nicht?

image

Viktor 2022 - neue Kategorien, neuer Austragungsort

Am 29. März 2023 wird der Viktor 2022 im Kursaal Bern verliehen! Die Nominationen der fünf Kategorien gehen Ende November los.

image

Plattform für das elektronische Patientendossier gehackt

Auf einer EPD-Infowebseite von eHealth Suisse ist es zu einem Hacker-Angriff gekommen. Gestohlen wurden Kontaktdaten von Nutzerinnen und Nutzern.

Vom gleichen Autor

image

«Der Hausarzt spielt eine grosse Rolle!»

Der «Swiss Health Monitor 2022» zeigt: Die telemedizinischen Angebote der Krankenkassen werden kaum genutzt und der persönliche Kontakt zur Ärztin ist beliebter denn je.

image

Dank Reha zurück zu Hause

«Ich bin dankbar, dass ich grosse Stücke meiner Mobilität zurückgewonnen habe und nach dem Schlaganfall zum Ferienauftakt wieder weitgehend ‹Omammi› sein kann», sagt Karin nach ihrem Aufenthalt in der Rehaklinik Zihlschlacht.

image

Halbwahrheiten, Irrtümer und Widersprüche in der Spitaldiskussion

Die Spitaldiskussion ist in der Sackgasse: Zu viele Leute mit zu wenig Fachverständnis reden mit. Halbwahrheiten und Irrtümer werden zu Dogmen und führen zu widersprüchlichen Reformrezepten.