Der Umsatz des GZO Spitals Wetzikon erreichte im vergangenen Jahr 152,5 Millionen Franken; dies waren 1,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Ebitda-Wert lag bei –1,2 Millionen Franken. Die Erfolgsrechnung lässt sich kaum mit anderen Spitälern vergleichen, da sich das Regionalspital im Zürcher Oberland in Nachlassstundung befindet und diverse Sanierungs- und Restrukturierungskosten bewältigen muss – und vor allem Wertberichtigungen wegen des gestoppten Neubaus. Der ausgewiesene Jahresverlust beträgt darum 123 Millionen Franken.
Was heisst das? Dass die Einnahmen nur minim zurückgingen, erachtet die Direktion angesichts der Unsicherheiten bei Patienten, Angestellten, Zuweisern und Lieferanten als Zeichen der Stabilität. Das Spital habe einen gut funktionierenden Spitalbetrieb,
so die Mitteilung zum Jahresbericht.
Der negative Ebitda-Wert ist grösstenteils auf das Sanierungsprogramm sowie auf Rückstellungen und Restrukturierungskosten zurückzuführen. Ohne diese einmaligen Faktoren wäre das Betriebsergebnis bei 5,6 Millionen Franken und die Ebitda-Marge bei 3,7 Prozent gelegen.
Auch das Ergebnis der ersten Monate 2025 sei erfreulich. Vor Abzug der Restrukturierungskosten erzielte das GZO Spital ein Ebitda von 1,2 Millionen Franken; dies ergibt eine Marge von 4,7 Prozent.