Luks: Urs Hug neuer Chefarzt der Handchirurgie

Urs Hug übernimmt am Luzerner Kantonsspital die Funktion als Chefarzt der Handchirurgie. Er arbeitet seit über zehn Jahren am Luks.

, 30. August 2021 um 05:45
image
  • spital
  • luzerner kantonsspital
  • handchirurgie
Ab 1. September hat die Handchirurgie des Luzerner Kantonsspital (Luks) mit Urs Hug einen neuen Chefarzt für die Handchirurgie. Er arbeitet seit rund 13 Jahren am Luks, seit 2013 in Kaderfunktion und seit 2014 als Co-Chefarzt und Leiter Handchirurgie. 
Hug studierte an der Universität Zürich Medizin und erlangte die Facharzt-Titel für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie sowie für Handchirurgie. Berufliche Erfahrungen sammelte er am Bürgerspital Solothurn, am Kreisspital für das Freiamt und am Universitätsspital Zürich.

Künstliches Handgelenk eingebaut

Der neue Chefarzt engagiert sich standespolitisch als Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Handchirurgie. Wichtige Anliegen in dieser Funktion sind ihm etwa die Weiterbildung zukünftiger Fachärzte für Handchirurgie, die Erarbeitung von Qualitätskriterien sowie kostendeckende Tarife. Urs Hug trug massgebend dazu bei, dass die Handchirurgie am Luks als Weiterbildungsstätte der Kategorie A anerkannt ist. 
Vergangenen Oktober ist ihm zudem eine Premiere in der Zentralschweiz gelungen. Er hat einem Patienten eine Art Titan-Zapfen in die stabilen Röhrenknochen von Speiche und Mittelhandknochen eingebaut. In der Zwischenzeit hat der 50-jährige Handchirurg diesen Eingriff, der im skandinavischen Raum seit Jahre etabliert ist, insgesamt vier Mal durchgeführt.
Urs Hug leitet darüber hinaus als Gründungsmitglied von Interplast Switzerland regelmässig humanitäre Einsätze in Entwicklungsländern.   
Artikel teilen

Loading

Comment

Mehr zum Thema

image

Jede Notfall-Konsultation kostet 460 Franken

Notfallstationen werden immer öfter besucht. Eine Obsan-Studie bietet nun Zahlen dazu. Zum Beispiel: 777'000 Personen begaben sich dreimal in einem Jahr auf den Spital-Notfall.

image

Pharmagelder 2024: Zuwendungen an Schweizer Ärzte steigen leicht

2024 erhielten Ärzte, Spitäler und Fachgesellschaften zusammen 262 Millionen Franken – 16 Millionen mehr als im Jahr davor.

image

Regierung muss Lohn des LUKS-Präsidenten prüfen

195'000 Franken für den Spital-Verwaltungsrats Martin Nufer seien «ausufernd», kritisierte eine Politikerin.

image

Ob FaGe, Apotheker, Physio oder Chefärztin: Das verdient man im Gesundheitswesen

Wie steht es um Ihr Gehalt? Hier finden Sie die Standard-Monatslöhne der wichtigsten Berufe in der Gesundheitsbranche.

image

Die 10-Prozent-Illusion der Schweizer Spitäler

Eine Betriebsrendite von zehn Prozent galt lange als Überlebens-Formel für Akutspitäler. Womöglich ist dieser Richtwert zu tief. Die Beratungsfirma PwC fordert mehr Effizienz – die Spitäler höhere Tarife.

image

Auf dem richtigen Weg

Der Markt für Krankenhaus-Informationssysteme (KIS) befindet sich in einer Phase tiefgreifender Transformation. Die aktuellen Trends und Herausforderungen der Branche sowie die Erwartungen der Kliniken beleuchtet Dirk Müller, Director Product Management CIS4U bei Dedalus HealthCare.

Vom gleichen Autor

image

Arzthaftung: Bundesgericht weist Millionenklage einer Patientin ab

Bei einer Patientin traten nach einer Darmspiegelung unerwartet schwere Komplikationen auf. Das Bundesgericht stellt nun klar: Die Ärztin aus dem Kanton Aargau kann sich auf die «hypothetische Einwilligung» der Patientin berufen.

image

Studie zeigt geringen Einfluss von Wettbewerb auf chirurgische Ergebnisse

Neue Studie aus den USA wirft Fragen auf: Wettbewerb allein garantiert keine besseren Operationsergebnisse.

image

Warum im Medizinstudium viel Empathie verloren geht

Während der Ausbildung nimmt das Einfühlungsvermögen von angehenden Ärztinnen und Ärzten tendenziell ab: Das besagt eine neue Studie.