So will Swiss Medical Network den Energiebedarf effizient decken

Die Kliniken der Privatspitalgruppe Swiss Medical Network (SMN) werden künftig in der ganzen Schweiz mit Strom aus Lugano versorgt.

, 10. Dezember 2019 um 08:44
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Swiss Medical Network (SMN) geht in der Energieversorgung neue Wege: Die Privatklinikgruppe hat mit der Aziende Industriali di Lugano (AIL) einen Dreijahresvertrag über die Stromversorgung der Anlagen der Klinikgruppe unterzeichnet. 
Die Vereinbarung für Januar 2020 bis Dezember 2022 umfasst laut einer Mitteilung alle 18 Kliniken sowie drei medizinische Zentren in den drei Sprachregionen der Schweiz. Das Volumen betrage insgesamt 26 Gigawatt-Stunden pro Jahr. 

Flexibel auf Preise reagieren

Das von Swiss Medical Network gewählte dynamische Beschaffungsmodell ermögliche es, den Energiebezug in mehreren Tranchen über die drei Jahre aufzuteilen. Dies, um flexibel auf Strompreisänderungen zu reagieren, wie die Privatklinikgruppe schreibt.  
Diese von AIL in Zusammenarbeit mit Azienda Elettrica Ticinese (AET) entwickelte Lösung basiere auf einem Online-Portal, das eine Echtzeit-Überwachung von Schwankungen im Strommarkt und der Situation im Energieportfolio des Kunden ermögliche. Dieses System erlaube es der ganzen Klinikgruppe, den Energiebedarf dynamisch und effizient zu decken.
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