Das Kantonsspital Winterthur (KSW) und die Spital Thurgau AG haben als erstes standortübergreifendes Lungentumorzentrum in der Schweiz die Zertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erhalten.
Bereits seit dem vergangenen Jahr arbeiten die beiden Häuser eng bei der Versorgung von Lungenkrebspatientinnen und -patienten zusammen.
Jährliche Audits
Erstmals wird damit eine standortübergreifende Kooperation in der Schweiz offiziell anerkannt,
wie das KSW betont. Auf die Erstzertifizierung folgen jährliche Audits, die unter anderem das Engagement der Mitarbeitenden, die Patientenkommunikation sowie die Interprofessionalität und Interdisziplinarität überprüfen.
«Die Zertifikate geben unseren Patientinnen und Patienten Bestätigung und Zuversicht, dass sie in ihrer schwierigen Situation von A bis Z die bestmögliche Behandlung und Betreuung erhalten», erklärt Maik Häntschel, Leiter des Lungentumorzentrums und Leitender Arzt der Pneumologie am KSW.
Die Zusammenarbeit ermöglicht es den Spitälern, ihre Erfahrung sowohl bei operativen Themen als auch in gemeinsamen Tumorboards zu bündeln. «Unsere Patientinnen und Patienten erhalten schneller fundierte Entscheide und können ihre Therapie häufig früher beginnen», so Adrian Zehnder, Leiter des Netzwerks Thoraxchirurgie KSW und Spital Thurgau AG und stellvertretender Chefarzt der Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie am KSW.