Das Spital Menziken sucht einen Ersatz für Daniel Schibler; das Kispi benötigt einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für Georg Schäppi; die Insel Gruppe sucht immer noch eine nachhaltige CEO-Lösung für das Inselspital: Es gibt und gab in letzter Zeit gleich reihenweise offene Top-Stellen in Schweizer Spitälern.
Jetzt ist eine weitere Chef-Stelle ausgeschrieben: Das Spital Männedorf sucht einen oder eine neue CEO. Hier handelt es sich allerdings um einen ordentlichen Wechsel aus Altersgründen: Stefan Metzker, seit März 2014 am Steuer des Spitals am Zürichsee, erreicht die Pensionsgrenze.
Gesucht wird also «unternehmerisch denkende Führungspersönlichkeit». Als konkretes Aufgabenfeld nennt die Ausschreibung etwa Digitalisierungsthemen – sowie die Positionierung des Spitals Männedorf «als attraktiven Gesundheitspartner in der Region».
Für die Leitung des Hauses mit knapp 1000 Angestellten und 140 Betten wird ein Abschluss in Betriebswirtschaft, Naturwissenschaften oder Medizin erwartet, ferner eine Weiterbildung im Bereich General Management / Leadership sowie «ausgewiesene und langjährige Berufs- und Führungserfahrung in einer ähnlichen Position im Schweizer Gesundheitswesen, vorzugsweise im Spitalumfeld».
Stefan Metzker selber ist ausgebildeter Internist und Notarzt. Vor seinem Engagement in Männedorf war er Direktor der Kliniken Valens. In seiner Karriere arbeitete er unter anderem als Rega-Arzt sowie als Leitender Arzt für Intensivmedizin an einer Universitätsklinik in Südafrika.