Zürich will Demenz-Betroffene besser integrieren

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich hat dazu eine Stiftung gegründet. Die Ursprünge des Projektes liegen in der Nationalen Demenzstrategie.

, 26. August 2022, 08:07
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Die Zahl der Demenz-Betroffenen wird sich bis 2040 voraussichtlich verdoppeln. | Symbolbild Freepik
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Zusammen mit mehreren Projektpartnern hat die Zürcher Gesundheitsdirektion die Stiftung «Plattform Mäander» ins Leben gerufen. Aufgabe der Stiftung ist es, die gesellschaftliche Integration von Demenzbetroffenen zu verbessern.
Dazu sollen Menschen mit und ohne Demenz und Organisationen aus allen Bereichen der Zivilgesellschaft zusammengebracht, Projekte zur besseren Integration der Betroffenen initiiert und über erfolgreiche Strategien und Lösungsansätze breit informiert werden.

Ruth Baumann-Hölzle als Präsidentin

Die Leitung der Stiftung obliegt dem Stiftungsrat. Präsidentin des Stiftungsrates ist die Ethikerin und Theologin Ruth Baumann-Hölzle von der Stiftung Dialog Ethik. Dem Stiftungsrat gehören zudem an: Eliane Pfister Lipp vom Institut Neumünster, Simon Wieser von der ZHAW sowie Jakub Samochowiec vom Gottlieb-Duttweiler-Institut.
Die Startfinanzierung der Stiftung wird gemäss Mitteilung sichergestellt über Beiträge des Lotteriefonds und zweier Förderstiftungen. Die Ursprünge des Projektes liegen in der Nationalen Demenzstrategie 2014–2019 (NDS), die vor allem auf Verbesserungen in der Gesundheitsversorgung ausgerichtet ist.
Gründungspartner
  • Stadt Zürich
  • Stadt Winterthur
  • Verband der Gemeindepräsidien des Kantons Zürich
  • Stiftung Pro Senectute Kanton Zürich
  • Verein Alzheimer Zürich

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