Dass die Bevölkerung ihre Spitäler schätzt – das war doch ein klares Signal dieses Abstimmungswochenendes. Zum einen votierten
71 Prozent der Stimmenden im Zürcher Oberland dafür, das Regionalspital in Wetzikon mit Millionenbeiträgen zu stützen. Und zum anderen befanden die Menschen in Schaffhausen, dass der Kanton 130 Millionen Franken für den Neubau der Kantonsspital-Gruppe ausgeben soll.
Mit einem Ja-Anteil von fast 85 Prozent war das Ergebnis sonnenklar. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 67 Prozent.
Hier sehe man, dass es den Menschen im Kanton «wichtig ist, eine Spitalversorgung zu haben, die nahe am Wohnort ist», kommentierte der zuständige Regierungsrat Marcel Montanari (FDP) das Ergebnis auf Radio SRF.
Nun soll Mitte 2027 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Inbetriebnahme des neuen Spitals ist für 2030 vorgesehen.
Die Spitäler Schaffhausen können etwa die Hälfte des Investitionsvolumens von 400 Millionen Franken aus eigenen Mitteln finanzieren. 100 Millionen Franken sollen als Fremdkapital aufgenommen werden. Der Kantonsbeitrag, den die Schaffhauser nun bewilligten, stellt zu 70 Millionen Franken eine Einlage in die Eigenkapitalreserve dar; hinzu kommen maximal 60 Millionen Franken als Kantonsdarlehen.