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Rehakliniken: Erfolgsfaktoren fürs Digitalisierungsprojekt

Rehakliniken haben besondere Anforderungen an die IT. Sieben Aspekte, die bei anstehenden Digitalisierungsprojekten für sie entscheidend sind.

, 26. November 2023 um 23:00
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Gegenüber Spitälern für die Akutversorgung unterliegen Reha-Einrichtungen besonderen Bedingungen. Dazu gehören neben den komplexeren Behandlungsbildern auch die längere Aufenthaltsdauer der Patient*innen. Demzufolge haben Reha-Kliniken auch besondere Anforderungen an ihre IT-Systeme.
Meierhofer begleitet seit mehr als 35 Jahren Spitäler bei ihren Digitalisierungsprojekten. In der Schweiz zählen Reha-Einrichtungen wie Zurzach Care und Barmelweid zu den Kunden, die auf das Krankenhausinformationssystem M-KIS setzen. Das KIS-Anbieter sieht sieben Aspekte, die für Reha-Einrichtung bei ihren Digitalisierungsprojekten wichtig sind:
1. Unterstützung der Spezifika im Schweizer Markt
Klinikinformationssysteme müssen zur Funktionstauglichkeit für Schweizer Reha-Kliniken die geltenden nationalen und kantonalen Regulatorien der Schweiz erfüllen. Hierbei ist sowohl die stetige Berücksichtigung und Umsetzung der aktuell geltenden Schweizer Kataloge zur medizinischen Kodierung und Klassifikation wie ICD-10-GM und CHOP relevant als auch zur Medikation gemäss des hospINDEX. Zudem wird die Abrechnung stationär nach Schweizer Tarifsystemen wie SwissDRG, TARPSY und ST Reha sowie ambulant nach TARDOC vorausgesetzt. Auch die Einhaltung der Schweizer Regularien zur Qualitätsmessung gemäss der Ermittlung und Übermittlung der Daten zur Patientenbehandlung und dem Reha-Klinikaufenthalt, etwa ANQ, sind einzuhalten. Unverzichtbar sind auch Softwarefunktionalitäten zur Umsetzung der nationalen Vorgaben und Strategien der Schweiz, beispielsweise die Anbindung zum elektronischen Patienten Dossier (EPD) zur ganzheitlichen und integrierten Patientenversorgung.
2. Breit ausgerichtete Funktionalitäten
Um die Wirtschaftlichkeit des Spitals hochzuhalten, sollte das Klinikinformationssystem Einblicke in die wesentlichen Kennzahlen wie Bettenauslastung, Personalressourcen und Dokumentation von Scores liefern. Durch bestimmte hinterlegte Automatismen sollten Auswertungen möglich sein, damit Spitalleitung und Medizincontrolling alle relevanten KPIs im Blick haben und rechtzeitig entsprechende Massnahmen ergreifen können. Darüber hinaus sollte das KIS das Personal zielgerichtet bei der Dokumentation und Behandlung unterstützen, indem es die gesamte Patient Journey – von der Aufnahme bis zur Entlassung, inklusive der Medikation – abbildet.
3. Unterstützung von interdisziplinären Behandlungen
Da in Reha-Kliniken oftmals Patient*innen mit polymorbiden Erkrankungen behandelt werden, muss ein KIS komplexe Behandlungsbilder abbilden können. Für den deutschen Markt hat Meierhofer ein eigenes Modul namens «Komplexbehandlungen» in M-KIS entwickelt, das auch für Schweizer Reha-Kliniken Anwendung finden kann. Über spezielle Dashboards und Statusinformationen im M-KIS kann sowohl das medizinische Behandlungsteam als auch das administrative Personal auf einen Blick erkennen, ob benötigte Therapieeinheiten, relevante Assessments und Scores sowie der Verbleib einer KOGU (Kostengutspracheprozess), als auch weitere relevante Abklärungen zu den Patient*innen noch offen sind oder einer weiteren Aktion bedürfen. Dabei bietet M-KIS ein umfassendes Set an Standard-Scores und Automatismen, die nach Bedarf auch klinikspezifisch erweitert werden können.
4. Eine hohe Skalierbarkeit
Der Reha-Markt ist derzeit heftig in Bewegung: Durch den demografischen Wandel wächst die Anzahl an älteren Menschen mit polymorbiden Krankheitsbildern und damit auch der Bedarf an Reha-Behandlungen. Sowohl grosse als auch kleinere, spezialisierte Einrichtungen wetteifern um neue Patient*innen. Um diesem Wettbewerb besser zu begegnen, haben sich in der jüngsten Vergangenheit einige Häuser zusammengeschlossen, um ihr Leistungsspektrum zu konsolidieren und sich gegenüber den anderen Einrichtungen abzuheben.
Zusammenschlüsse und Fusionen von mehreren Reha-Standorten oder -Häusern machen es mitunter erforderlich, bestehende IT-Systeme zu erweitern und klinische Prozesse neu zu strukturieren und harmonisieren. Dank der hohen Anpassbarkeit und Skalierbarkeit von M-KIS ist dies ohne weiteres möglich. Wird etwa ein weiterer Reha-Standort einer Klinik eröffnet, lässt sich M-KIS auf das neue Haus skalieren. Je nach Schulungsstand und Kapazität des entsprechenden M-KIS Administrators der Reha-Klinik braucht dafür kein separates Roll-out-Projekt bei Meierhofer beauftragt werden. Natürlich berät und unterstützt Meierhofer bei der Erweiterung und Umsetzung der IT- und Rollout-Strategie Kunden bei Bedarf auch durchgehend. Zudem gibt es diverse Möglichkeit, M-KIS auf die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Häuser, zum Beispiel in Form von spezifischen Automatismen und Dokumentationsseiten, in M-KIS anzupassen.
5. Einfache Bedienbarkeit der IT-Anwendung
In Reha-Einrichtungen arbeiten in der Regel interdisziplinäre Teams aus verschiedenen Fachrichtungen zusammen, die oftmals über wenig IT-Vorkenntnisse verfügen. Daher ist es wichtig, dass sich die Kliniksoftware intuitiv, teamübergreifend, rollenbasiert und weitestgehend selbsterklärend bedienen lässt. Modern gestaltete Bedienoberflächen können dabei einen wesentlichen Beitrag zum Joy of Use leisten. Meierhofer beschäftigt sogar ein eigenes Team von UX-Designern, das sich mit der Bedienbarkeit der Software beschäftigt und sich darüber hinaus Gedanken macht, wie sich die Usability der Software noch verbessern lässt. Passgenaue Schulungskonzepte im Rahmen der Meierhofer Akademie sorgen dafür, dass alle Anwender*innen mit in die digitale Zukunft genommen werden. Die Schulungen richten sich nach den Dienstplänen und Lerngewohnheiten der Anwender*innen und können wahlweise als Präsenzveranstaltung oder Webinar stattfinden.
6. Einrichtungsübergreifende Kommunikation dank Standardisierung
Für Reha-Kliniken mit mehreren Häusern oder Standorten ist die einrichtungsübergreifende Kommunikation besonders wichtig. Dabei ist es entscheidend, dass die Prozesse entsprechend verschlankt und harmonisiert werden. Mit M-KIS Now, einem standardisierten Verfahren zur KIS-Einführung, bietet Meierhofer ein zu 80 Prozent vorkonfiguriertes KIS an, das bereits die wichtigsten Klinikprozesse für Ärzte, Pflege, diverse Ambulatorien, Therapeut*innen, Administration und spezifische Funktionsstellen unterstützt. Für Klinikspezifika werden zudem 20 Prozent klinikindividuelle Anforderungen gemäss einer gemeinsamen Konzeption berücksichtigt. Dieses standardbasierte Verfahren hat Meierhofer basierend auf mehr als 35-jährigen Erfahrung in Digitalisierungsprojekten entwickelt.
7. Begleitende Dienstleistungen
IT-Systeme werden immer komplexer. Meierhofer hat deshalb sein Dienstleistungsportfolio erweitert, um klinikinterne IT-Abteilungen zielgerichtet und individuell zu begleiten und zu unterstützen. Über das Angebot an Managed Services haben Spitäler die Möglichkeit, bestimmte IT-Dienstleistungen wie das Incident-, Update- und Applikationsmanagement an Meierhofer auszulagern. Über die Meierhofer Akademie können die Einrichtungen individuelle Schulungspakete buchen, um neue Mitarbeitende schnell und zielgerichtet in die Bedienung der Software einzuarbeiten.
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