Warum Christoph Blocher unser Gesundheitssystem lobt

Nach einem Sturz musste sich der SVP-Stratege im Spital Männedorf notfallmässig behandeln lassen. Er fand allen Grund zu loben.

, 7. Dezember 2015 um 08:00
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In der Notfallstation im Spital Männedorf tauchte letzte Woche in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein prominenter Patient auf: Christoph Blocher.
Der 75-jährige Politiker stürzte am Mittwochabend, als er gemeinsam mit seiner Gattin von einem Theaterbesuch Richtung Bahnhof Stadelhofen lief. Von seinem Sturz berichtet der Unternehmer persönlich in der neuesten Ausgabe seines Hausfernsehens «Teleblocher».

Fehltritt auf dem Trottoir

Für einmal wettert der SVP-Stratege aber nicht nur, sondern er verteilt auch Lob. «Die Sache hatte auch etwas Positives: Ich habe wieder einmal gesehen, wie gut unser Gesundheitssystem funktioniert», sagte Blocher. 
Die – offenbar sehr gute – Betreuung in Männedorf färbt also hier auf die ganze Branche ab.
Der Alt-Bundesrat zog sich eine Verletzung an der linken Schulter zu. Grund war ein Fehltritt neben den Trottoirrand. Jetzt trägt den linken Arm in einer Schiene.

«Da hat man es schön»

Beim Sturz kugelte sich Blocher die linke Schulter aus, eine schmerzhafte, aber verbreitete und unkomplizierte Verletzung. Es tat «saumässig weh», so Blocher.
Im Spital Männedorf habe man ihn vollgepumpt mit Schmerzmitteln. «Da hat man es schön, da ist dann nichts mehr mit Schmerzen», so Blocher. 
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