Uni Basel: Gleich neun neue Medizin-Privatdozierende

An der Medizinischen Fakultät der Universität Basel erhalten drei Frauen und sechs Männer die Venia docendi. Auch wurden neue Medizin-Förderprofessuren besetzt.

, 6. März 2017, 08:00
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Die Universität Basel hat neun Personen aus dem medizinischen Bereich die Venia docendi erteilt. Den Titel einer Privatdozentin oder eines Privatdozenten (PD) führen neu:
  • Christiana Andreou für Psychiatrie und Psychotherapie (Umhabilitation)
  • Carlo Camathias für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparats
  • Dominik Cordier für Neurochirurgie
  • Daniel Goldenberger für Experimentelle Medizin
  • Patricia Hirt-Minkowski für Nephrologie
  • Gregor Leibundgut für Innere Medizin
  • Gwendolin Marie Manegold-Brauer für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Michael Osthoff für Innere Medizin / Infektiologie
  • David Winkler für Neurologie

Neue SNF-Förderungsprofessuren

Die Universität erhält zudem sieben von 42 neuen Förderungsprofessuren des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Im medizinischen Bereich sind dies:

  • Jan Gründemann: Ambizione Fellow des SNF am Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research in Basel. Am Departement Biomedizin wird er ein Forschungsvorhaben im Bereich Neurophysiologie und Hirnforschung durchführen, bei dem insbesondere die sensorische Integration während des assoziativen Lernens im Zentrum steht.
  • Camilo Perez: Molekularbiologe, zurzeit als Postdoc an der ETH Zürich. Sein Projekt am Departement Biozentrum beschäftigt sich mit der Maschinerie, die an der Biogenese der Zellwand von grampositiven Bakterien beteiligt ist. Diese gelten als lohnendes Ziel für neuartige antibakterielle Wirkstoffe.
  • Melissa Penny: Die promovierte Mathematikerin ist seit 2013 als wissenschaftliche Projektleiterin am Swiss TPH tätig. Bei ihrem Projekt handelt es sich um eine mathematische Modellierung der Wechselwirkungen zwischen Parasiten, Arzneimitteln und Impfstoffen, die zur Optimierung von öffentlichen Gesundheits- und Krankheitsbeseitigungsstrategien beitragen soll.
  • Najat Salameh: Seit 2016 arbeitet sie am Department of Biomedical Engineering der Universität Basel, wo sie auch ihr Projekt zur artefaktfreien Bildgebung mittels Magnetresonanz und MR-gesteuerten Therapien durchführen wird.

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