FMH lehnt Lockerung von Suizidhilfe ab

Der Verband Schweizer Ärzte findet keinen Gefallen an den neuen SAMW-Richtlinien «Umgang von Sterben und Tod».

, 26. Februar 2018, 07:30
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Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) empfiehlt: Ein Arzt kann einem Patienten mit unerträglichen Schmerzen helfen, selbst wenn sein Lebensende noch nicht nahe ist.
Der Verband Schweizer Ärzte FMH lehnt allerdings jede Öffnung von Suizidhilfe ab, wie die Zeitung «24 Heures» berichtet. Man würde sich sonst vom ursprünglichen Ziel entfernen, Menschen mit einer unheilbaren Krankheit zu helfen, so die Argumente des Ärzteverbandes. 
Die aktuelle Richtlinie stammt aus dem Jahr 2004. Eine Überarbeitung ist laut SAMW nötig geworden. Denn vieles habe sich in den vergangenen Jahren in Medizin und Gesellschaft verändert. Die revidierte Richtlinie wird voraussichtlich im Juni in definitiver Fassung präsentiert.
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