Spital Wallis: Verlust – aber kleiner als erwartet

Auch in der Walliser Kantonsspital-Gruppe legten die stationären wie ambulanten Fälle im letzten Jahr deutlich zu.

, 5. Mai 2017 um 07:46
image
  • spital
  • jahresabschluss 2016
  • spital wallis
Das Spital Wallis ist bekanntlich in einer strukturell schwierigen Lage. Es deckt mit sechs Standorten die Grundversorgung im grossen zweisprachigen Bergkanton ab. Vorletztes Jahr resultierte dabei ein Verlust von gut 8 Millionen Franken – im letzten Geschäftsjahr nun konnte das Minus deutlich reduziert werden: Die Kantonsspitalgruppe meldet einen Verlust von 1,3 Millionen Franken.
Damit konnte insbesondere das geplante Budget deutlich übertrumpft werden, es hatte ein Minus von 15 Millionen vorgesehen. Im Geschäftsbericht erklärt die Spitalleitung dies mit einer gesteigerten Aktivität. Denn sowohl die Zahl der stationären wie der ambulanten Fälle stieg deutlich an.
image
«Wir haben ein schwieriges Jahr erwartet», sagte Generaldirektor Eric Bonvin im «Walliser Boten». «Umso erleichterter sind wir jetzt ob des nur knappen Defizits.» Zur Erklärung des besser als erwarteten Ergebnisses führte Bonwin zudem eine strikte Ausgabendisziplin an.

Zum Jahresbericht 2016 des Spitals Wallis

Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Spital Wallis: Neuer Klinikleiter und Chefarzt Geriatrie & Rehabilitation

Robin Roukens ist Experte auf dem Gebiet der Rehabilitation von Long Covid-Patienten.

image
Gastbeitrag von Alex Steinacher

Notfall: Wenn schon Taxe, dann flächendeckend

Die Politik fordert eine 50-Franken-Gebühr für Bagatellfälle auf dem Spital-Notfall. Doch es gibt schlauere Lösungen. Ein Vorschlag von Alex Steinacher.

image

Spitalkrise: Die Schuld der Kantone

Für KSGR-Chef Hugo Keune sind die Krankenkassen schuld an der Spitalmisere. «Jein», sagt Heinz Locher: Die Kantone sind mitschuldig.

image

LUKS: So sieht das neue Ambulante Zentrum aus

Das Siegerprojekt für die Erweiterung des Luzerner Kantonsspitals steht fest. Kostenpunkt: Rund 240 Millionen Franken.

image

Claraspital Direktorin wird Clarunis-Verwaltungsrätin

Rebekka Hatzung gehört ab sofort zum vierköpfigen Verwaltungsrat des Universitären Bauchzentrums Basel.

image

Weniger Cyberattacken auf deutsche Spitäler

Greifen Hacker wirklich immer öfter Krankenhäuser an? Ein Regierungsbericht widerspricht dem gängigen Bild.

Vom gleichen Autor

image

Überarztung: Wer rückfordern will, braucht Beweise

Das Bundesgericht greift in die WZW-Ermittlungsverfahren ein: Ein Grundsatzurteil dürfte die gängigen Prozesse umkrempeln.

image

Kantone haben die Hausaufgaben gemacht - aber es fehlt an der Finanzierung

Palliative Care löst nicht alle Probleme im Gesundheitswesen: … Palliative Care kann jedoch ein Hebel sein.

image

Brust-Zentrum Zürich geht an belgische Investment-Holding

Kennen Sie Affidea? Der Healthcare-Konzern expandiert rasant. Jetzt auch in der Deutschschweiz. Mit 320 Zentren in 15 Ländern beschäftigt er über 7000 Ärzte.