So finanziert sich das neue Ostschweizer Kinderspital

Für mehrere Millionen Franken soll auf dem Gelände des St.Galler Kantonsspitals ein Neubau für das Kinderspital entstehen. Auch Liechtenstein soll sich am neuen Kinderspital beteiligen.

, 5. November 2015, 08:57
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Das Ostschweizer Kinderspital soll im Jahr 2023 auf dem Areal des Kantonsspitals St. Gallen einen Neubau in Betrieb nehmen können. Mit den heute geltenden Tarifen ist das Kinderspital nicht in der Lage, den Neubau selber zu finanzieren.
Daher müssen die Stiftungsträger, darunter das Fürstentum Liechtenstein, Baukostenbeiträge von insgesamt rund 173 Millionen Franken leisten. Dies teilte die Liechtensteiner Regierung am Mittwoch mit. 
Die Regierung schlägt dem Landtag deshalb vor, sich mit der Gewährung eines Darlehens von 4 Millionen Franken am Neubau zu beteiligen.

Patientenströme als Massstab

Der grösste Teil wird von den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden übernommen. 
St.Gallen leistet einen 16.5 Millionen höheren Anteil, mit dem der Standortvorteil abgegolten wird. Die restlichen Kosten von rund 156 Millionen sollen nach Massgabe der Patientenströme unter den Stiftungsträgern verteilt werden, heisst es. 
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