Sponsored

Das Potenzial der vernetzten Radiologie

Das traditionelle Spitalkonzept muss sich ändern, um den Anforderungen des sich wandelnden Gesundheitswesens gerecht zu werden. Ein Beispiel dafür ist das "Hub and Spoke"-Modell. Am Beispiel des Kantonsspitals Baden (KSB) zeigen wir, wie dieser Ansatz Synergien in der Vernetzung verbessern kann.

, 30. Juni 2024 um 22:00
image
Hub-and-Spoke-Modell
Das „Hub-and-Spoke“-Modell ersetzt das traditionelle Spitalkonzept und verbindet regionale Standorte (Spokes) mit einem zentralen Knotenpunkt (Hub). Dieses Modell gewinnt in der Schweiz zunehmend an Bedeutung. Am KSB fungiert der Hauptstandort in Baden als Hub, der seinen fünf Spokes ein umfassendes Angebot an bildgebenden Leistungen, einschliesslich Interventionen und Nuklearmedizin anbietet. Diese Struktur fördert die Dezentralisierung medizinischer Dienste und verbessert die Effizienz und Qualität der Patientenversorgung durch fortschrittliche digitale Lösungen und künstliche Intelligenz. Zudem ermöglicht sie effizientere Prozesse, bessere Nutzung der Ressourcen und eine spezialisierte Versorgung auch in abgelegenen Gebieten.

image
Karte des Hub und Spoke Modells des KSB mit seinen 5 Standorten

Digitalisierung und Teleradiologie
Digitalisierung und Teleradiologie sind Schlüsselkomponenten für den Erfolg des Hub-and-Spoke-Modells. Mit diesen Technologien sind ortsunabhängige radiologische Befundungen sowie ein barrierefreier Zugang zu Patient*innendossiers möglich.

teamplay optimiert Prozesse im Spital
teamplay spielt eine zentrale Rolle, um den Betrieb des KSBs zu steuern und optimieren. Leistungsindikatoren wie Patientenwechselzeit, Untersuchungsdauer und Tischbelegung helfen den Workflow zu verstehen und die Effizienz zu steigern. Die Möglichkeiten des Datenexports über Schnittstellen sichern die übergreifende Nutzung der Ergebnisse. teamplay vereinfacht als herstellerneutrale, patientenzentrierte Dosis-Management-Lösung die Aufgaben von der Datenverarbeitung bis hin zu Analysen und Dosisberichten einheitlich über alle Standorte hinweg. Zudem ermöglicht teamplay die Nutzung identischer und zentral optimierter Protokolle auf allen Geräten. Diese erhöhen die Qualität und Sicherheit der Patient*innenenversorgung.

syngo Virtual Cockpit als innovative Lösung für dezentralisiertes Befunden
syngo Virtual Cockpit ermöglicht es radiologischem Fachpersonal MR- oder CT-Scanner von verschiedenen Standorten aus der Ferne zu bedienen oder Fernunterstützung zu leisten. Damit ist ihre Expertise unabhängig vom Standort verfügbar und verbessert Konsistenz und Qualität der Patient*innenversorgung. Remote-Scanning-Techniken tragen zur Effizienzsteigerung bei und sind eine wichtige Massnahme gegen den Fachkräftemangel vor Ort. Mit syngo Virtual Cockpit hat das KSB den Digital Economy Award 2023 gewonnen.

Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz (KI) spielt eine zentrale Rolle in der modernen Radiologie. „AI-Rad Companion“ und andere KI unterstützte-Tools optimieren die Patient*innenversorgung und helfen die steigenden Anforderungen zu bewältigen. Dies erhöht die diagnostische Genauigkeit und entlastet das Personal, insbesondere während Nachtschichten und bei Personalmangel.

Hub-and-Spoke Modell: Profitabilität durch Kooperation
Die Implementierung des Hub-and-Spoke-Modells am KSB hat nicht nur medizinische, sondern auch wirtschaftliche Vorteile. Für den Erfolg im Hub-and-Spoke-Modell im KSB sind eine vorausschauende Planung, klare Vereinbarungen, eine reibungslose Kommunikation und gemeinsame Ziele aller Beteiligten entscheidend. Effektive Zusammenarbeit schafft eine Win-Win-Situation und führt zu finanziellen Vorteilen und nachhaltigem Erfolg. Das KSB nutzt die technologische Partnerschaft mit Siemens Healthineers, um durch effizienten Einsatz von Personal, Verwaltung und IT sowie optimierte Prozesse und Technologien Kosten zu senken. Gleichzeitig werden durch gezielte Steuerung der Patient*innenströme und die bedarfsgerechte Ausstattung der Standorte teure, kaum ausgelastete Geräte vermieden.

KSB als attraktiver Arbeitgeber im Hub-and-Spoke-Modell
Das KSB unterstützt seine Mitarbeitenden durch umfassende personelle und fachliche Hilfe. Auf diese Weise fördert das KSB die kontinuierliche berufliche Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden. Dies steigert die Attraktivität des KSB als Arbeitgeber und reduziert den Fachkräftemangel. Die Nutzung moderner Technologien und die Beteiligung an innovativen Projekten erhöhen die Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung.
”Arbeitnehmer achten heute sehr darauf, wie der Arbeitgeber mit neuen Technologien umgeht und diese einsetzt. Darüber hinaus kann die aktive Mitgestaltung der Zukunft die Mitarbeitenden stark motivieren und die Bindung an das Spital erhöhen”.
Jana Petersik
Zone Business Lead Interventional Radiology & Cardiology, CWE
Siemens Healthineers

Fazit
Die Case Study zeigt, wie sich durch den Einsatz digitaler Technologien und intelligenter Vernetzung die Effizienz und Qualität der radiologischen Versorgung erheblich verbessert. Das Hub-and-Spoke-Modell des KSB dient als exemplarisches Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung solcher Konzepte und bietet wertvolle Einblicke für Fachleute im Gesundheitswesen, die ähnliche Innovationen anstreben.

Lesen Sie die gesamte Case Study hier.


Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Spital GZO: Gemeinden wären bereit zur Unterstützung

Bedingung ist aber, dass das Spitalmanagement ein tragfähiges Zukunfts-Konzept vorlegt.

image

Swiss Medical Network: Oscar Matzinger wird ETH-Professor

Der medizinische Leiter der Radio-Onkologie behält dabei seine Position bei SMN.

image

Die Lindenhofgruppe gründet eine Tochter für Dialysen

Ambulante Dialysen werden ab Oktober nicht mehr im Lindenhofspital durchgeführt, sondern in Ittigen.

image

Neuer IT-Chef in Liestal

Das Kantonsspital Baselland engagiert seinen neuen Digitalisierungs-Manager aus der Chemie-Branche.

image

«Basel Wearable Clinic»: Schick’ dein EKG dem USB

Das Unispital Basel schafft ein einfaches Diagnose-Angebot für Herzrhythmus-Patienten.

image

Auch das Kantonsspital Obwalden soll zur LUKS Gruppe

Die Regierung in Sarnen will das Kantonsspital zur AG umwandeln und zum Teil eines Spitalverbunds machen.

Vom gleichen Autor

image

Weltweit eines der ersten High-End-Dual-Source-CT-Systeme im Ensemble Hospitalier de la Côte in Morges

Welche Vorteile daraus für die regionale Bevölkerung entstehen, lesen Sie im nachfolgenden Interview mit Dr. Mikael de Rham, CEO vom Ensemble Hospitalier de la Côte (EHC).