Rotes Kreuz hilft berufstätigen Eltern beim Kinderbetreuen

Derzeit grassiert die Grippe - besonders bei kleinen Kindern. Für berufstätige Eltern ist das häufig ein Problem. Das Rote Kreuz springt ein, wenn Kinder krank zuhause sind.

, 12. Februar 2019, 13:01
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Viele Kinder sind zurzeit erkältet oder haben die Grippe. Für berufstsätige Eltern kann das zum grossen Problem werden. Denn die Kinder können in diesem Zustand nicht in die Kinderkrippe oder in die Schule gehen. Väter und Mütter ohne Grosseltern oder andere Betreuungspersonen, die kurzfristig einspringen können, wissen in solchen Fällen häufig nicht, was sie tun sollen.

Eltern dürfen drei Tage freinehmen

Laut Gesetz dürfen Väter und Mütter zwar bis zu drei Tage freinehmen, wenn das Kind krank ist. Häufig müssen die Eltern aber trotzdem zur Arbeit gehen, oder das Kind ist länger krank. In solchen Fällen ist eine kurzfristig verfügbare Kinderbetreuung zu Hause ein Rettungsanker für die betroffene Mutter oder den betroffenen Vater.
Die Rotkreuz-Kinderbetreuung bietet eine vorübergehende Lösung, wenn erwerbstätige Eltern nicht wissen, wem sie ihr plötzlich erkranktes Kind anvertrauen sollen. Das Dienstleistungsangebot des Roten Kreuzes sieht folgendermassen aus: Eine ausgebildete Betreuerin kommt innert kurzer Zeit nach Hause und kümmert sich um das kranke Kind.

Tarif ab 5 Franken

Der Tarif für die Kinderbetreuung zu Hause richtet sich nach dem Einkommen der Familien. Wenigverdiener zahlen 5 Franken pro Betreuungsstunde. Für Gutverdienende steigt der Tarif hingegen bis zu 35 Franken pro Stunde.
Das Rote Kreuz hat mit einigen Firmen bestehen Vereinbarungen, wonach diese die Kosten für die Kinderbetreuung übernehmen. Die Kinderbetreuung zu Hause wird von den Rotkreuz-Kantonalverbänden angeboten. Detaillierte Informationen auf www.redcross.ch/kbh
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