Rekord am KSB: Über 21'500 stationäre Patienten behandelt

Mit diesen Zahlen schreibt das Kantonsspital Baden intern Geschichte: Während das Haus im stationären Bereich 2021 ein Plus von acht Prozent verzeichnet, gab es im ambulanten Bereich ein Wachstum von zwölf Prozent.

, 4. Januar 2022, 08:36
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Das Kantonsspital Baden (KSB) hat leistungsmässig das intensivste Geschäftsjahr seiner Geschichte hinter sich: Über 21'500 Patientinnen und Patienten wurden stationär behandelt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Zunahme um 7,9 Prozent. Auch im ambulanten Bereich gab es mit über 190'000 Patienten ein Wachstum von zwölf Prozent.
Für KSB-CEO Adrian Schmitter verdeutlichen diese Zahlen zweierlei: «Zum einen belegen sie, welch ausserordentliche Leistung unsere Mitarbeitenden im vergangenen Jahr vollbracht haben. Dank diesem Engagement wurden wir unserem Anspruch, sowohl Covid- als auch Nicht-Covid-Patienten adäquat zu behandeln, gerecht.» Zum anderen würden diese Daten belegen, dass die Menschen dem KSB vertrauen. Darauf sei man stolz. 

An den Kapazitätsgrenzen

Die durchschnittliche Bettenauslastung betrug 82,7 Prozent. An Spitzentagen stiess das KSB somit an seine Kapazitätsgrenzen. Wie das KSB in seiner Mitteilung festhält, würden die positiven Rückmeldungen der Patienten zeigen, dass die medizinische Qualität darunter nicht darunter gelitten habe. Konkret: Die Patienten bewerteten laut Mediensprecher Omar Gisler die Qualität der Behandlung mit 4,7 von 5 möglichen Punkten, und der von der Firma Swiss Qualiquest erhobene Net Promoter Score (NPS) von +58 sei ebenso ausgesprochen hoch wie die Weiterempfehlungsrate von 96 Prozent.
Interessant: Das KSB konnte trotz Fachkräftemangel im Gesundheitswesen diverse Abteilungen personell verstärken. 2021 wurden insgesamt rund hundert neue Mitarbeitende rekrutiert. Mit zirka 3000 Mitarbeitenden ist das KSB einer der grössten Arbeitgeber in der Region.
Über die finanziellen Kennzahlen wird das KSB im Geschäftsbericht 2021 informieren. 
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