Rehaklinik mietet sich komplett in ein Hotel ein

Die Rehaklinik Seewis bringt Patientinnen und Patienten zusätzlich in einem Hotel unter. Damit erweitert die Klinik ihre Räumlichkeiten um mehrere Zimmer.

, 18. Juni 2021 um 13:00
image
  • reha
  • spital
  • vamed
  • rehaklinik seewis
  • kardiologie
image
Vertragsunterzeichnung in Seewis: v.l. . Hans-Peter Schwald (VR-Präsident Vamed Schweiz), Vincenza Trivigno (CEO Vamed Schweiz) und die Eigentümer des Hotels Scesaplana Johann-Peter und Doris Aebli.
Die Rehaklinik Seewis mietet ab Oktober komplett das Bündner Hotel Scesaplana. Damit stehen der Klinik, den Patienten sowie den Angehörigen zusätzlich 20 Einzelzimmer zur Verfügung, wie die Vamed-Gruppe Schweiz am Freitag mitteilt.
Mit diesem Schritt wird die Rehaklinik neu 80 Einzelzimmer für kardiologische, psychiatrisch-psychosomatische und internistisch-onkologische Rehabilitation anbieten können. 

Hotel liegt neben der Rehaklinik 

 «Dank dem Scesaplana können wir zusätzliche hochwertige Patientenzimmer und grössere Therapieräume anbieten», sagt Vincenza Trivigno, CEO der Vamed Schweiz Gruppe laut Mitteilung. Ziel sei es, Patientinnen und Patienten beste Voraussetzungen für die Genesung anzubieten.
Zusätzlich könne das Angebot an Einzel- und Gruppentherapie-Räumen erweitert werden, steht in der Mitteilung zu lesen. Das nahegelegenen Hotel, das die Einheimischen «Schlössli» nennen, verfügt über ein Restaurant und über Seminarräume.

Patienten während Pandemie im «Schlössli»

Patientinnen und Patienten der Rehaklinik Seewis waren bereits während der Covid-Pandemie zu Gast im Hotel Scesaplan, um die Sicherheitskonzepte einhalten zu können. Die Zusammenarbeit mit der Betreiberin des Hotels sei gut und erfolgreich gewesen und soll nun gefestigt und erweitert werden, heisst es weiter.
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Auch das Spital Davos schrieb rot

Wie in vielen anderen Akutspitälern sank 2023 die Zahl der stationären Patienten leicht, während es bei den ambulanten Fällen einen Zuwachs gab.

image

Spitäler FMI: Guter Umsatz, kleiner Gewinn

Sechs Millionen Franken mehr als im Vorjahr setzten die Betriebe der Spitäler Frutigen, Meiringen, Interlaken um. Übrig bleibt aber nur ein kleiner Gewinn.

image

Spitalzentrum Biel spannt mit TCS zusammen

Das Spital Biel gründet für planbare Patiententransporte eine neue Firma: zusammen mit dem TCS.

image

Liquiditätsengpass beim Spital Davos

Weil es eilte, hat die Gemeinde Davos 1,5 Millionen Franken noch vor der Genehmigung an ihr Spital überwiesen.

image

Erstes Schweizer Babyfenster geht vielleicht zu

Weil die Geburtenabteilung im Spital Einsiedeln geschlossen bleibt, ist auch die Zukunft des Babyfensters ungewiss.

image

Simpler Grund für Neubau: Ein Land braucht ein eigenes Spital

Eine Umfrage zeigt: Für die Liechtensteiner gehört ein eigenes Spital zur Souveränität. Deshalb bewilligten sie sechs weitere Millionen für einen Neubau.

Vom gleichen Autor

image

Arzthaftung: Bundesgericht weist Millionenklage einer Patientin ab

Bei einer Patientin traten nach einer Darmspiegelung unerwartet schwere Komplikationen auf. Das Bundesgericht stellt nun klar: Die Ärztin aus dem Kanton Aargau kann sich auf die «hypothetische Einwilligung» der Patientin berufen.

image

Studie zeigt geringen Einfluss von Wettbewerb auf chirurgische Ergebnisse

Neue Studie aus den USA wirft Fragen auf: Wettbewerb allein garantiert keine besseren Operationsergebnisse.

image

Warum im Medizinstudium viel Empathie verloren geht

Während der Ausbildung nimmt das Einfühlungsvermögen von angehenden Ärztinnen und Ärzten tendenziell ab: Das besagt eine neue Studie.